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Revolution Drinks: Vom Bierproduzenten zum Online-Shop für Szenedrinks

Im Rahmen meines letzten Beitrages „Regionale Spirituosenhersteller sind im Trend“ habe ich auf eine Übersicht von kleinen, unabhängigen Spirituosenherstellern aus Berlin und Umgebung verlinkt. Bei der Linkquelle handelte es sich um Revolution Drinks, einem Onlineshop für neue und außergewöhnliche Szenedrinks, die es wenn überhaupt nur vereinzelt in Getränkeläden zum Kaufen gibt. Die Entstehungsgeschichte zu diesem Onlineshop erzählt der Gründer Mirko Bode in einem Interview:

„Vor knapp 3 Jahren (Anmerkung: zum Zeitpunkt des Interviews) brachten wir die Biermarke “Roter Oktober” wieder auf den Markt. Der Shop entstand vor rund anderhalb Jahren. Hintergrund war eigentlich primär, den Leuten zu ermöglichen, unser Bier online abseits der Handelsketten zu kaufen. Und dann wurden wir von dem positiven Feedback überrollt. Wir trafen immer mehr gleichgesinnte Startups. Und auch die Kunden fragten nach neuen, abgefahrenen Produkten. Da war es naheliegend, alle innovativen Produkte zu bündeln.“

Zwischenvermerk: Das ist ein sehr typisches Beispiel dafür, wie ein Gründer mit einer Geschäftsidee beginnt und sich daraus eine weitere, ganz neue Idee entwickelt. Vielen Gründern sage ich: „Der Weg ist das Ziel“. Ich kann Euch fast immer garantieren, dass Eure erste Geschäftsidee nicht die beste ist. Aber wenn Ihr damit nicht anfangt (solange die Idee Erfolgschancen aufweist), werdet Ihr in der Regel nicht die nächste, noch bessere Idee finden.

Im Interview erläutert Mirko auch seine Auswahlkriterien: „Es müssen einerseits natürlich Produkte sein, die neu, die innovativ sind und sich von ähnlichen Produkten abgrenzen. Entweder mit hoher Qualität, einem sozialen Aspekt oder einem innovativen Marketing. Daneben ist mir persönlich noch wichtig, das es eine gemeinsame Beziehungsebene gibt. Das ethisch und sauber gearbeitet wird, das man seine Kräfte bündelt. Firmen die mit “Ellenbogen raus”-Methoden arbeiten, werden heutzutage nicht lange bestehen. Genauso wie die, die glauben, innerhalb von 2 Jahren Millionär zu werden.“

Da die Firma von Mirko in Berlin sitzt, ist es nicht zufällig, dass viele Getränke, die er über seine Webseite verkauft, aus der Berliner Region kommen. Im Interview oben erläutert er schliesslich, dass für ihn die persönlcihe Beziehungsebene wichtig ist. Da hilft ein persönliches Kennenlernen vor Ort. Das hilft dem Erfahrungsaustausch beider Parteien und kann auch der Ansatz für gemeinsame Koopertionen sein. Zudem ist Revolution Drinks eine zweites Einnahme-Standbein für Mirko. Wenn er schon viel Geld ins Marketing steckt, warum nicht auch Mitnahmeeffekte nutzen?

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