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Die Erfinder des SunsTrucks haben sich vom Food Truck Trend inspirieren lassen

In vielen Stadtteilen New Yorks freuen sich die Bewohner, wenn die Food Trucks vorbeischauen. „Was könnte man noch in solchen Trucks zum Verkauf anbieten?“ Diese Frage stellten sich die Eheleute Shaun und Rachel Moss und kamen dabei auf die Idee, Sonnenbrillen im Truck zu verkaufen. Dafür ließen sie einen 1997 Grumman Transporter speziell für ihre Zwecke umbauen und einrichten.

Seit diesem Sommer fährt das Ehepaar durch New York und Umgebung, um die Kunden glücklich zu machen. Die Fahrtroute ist sehr abwecklungsreich. Neben dem Financial District steuern sich auch Coney Island und Rockaway Beach an. Und auch auf Events wie dem Brooklyn Musikfestivals haben sie sich schon blicken lassen. Sie steuern i.d.R. einen nahegelegenen Parkplatz an, öffnen ihre Luke und beginnen mit dem Verkauf. Die Gründer brauchen auch keinen Stromanschluss, da sich das Fahrzeug selbst mit Elektrizität versorgen kann.

Die Verkaufsfläche des Trucks ist zwar kleiner als in einem stationären Geschäft, aber die Auswahl hier ist viel größer als das, was die mobilen Straßenhändler ansonsten anbieten können. Es gibt günstige Sonnenbrillen genauso wie High-End-Produkte bis zu einem Preis von 200 USD. Der Durchschnittspreis bewegt sich bei ca 60 USD pro Brille. Damit wird eine Preiskategorie abgedeckt, die stationäre Händler anbieten, allerdings können viel mehr Kunden in kurzer Zeit angesprochen werden.

Im Sortiment gibt es aber nicht nur Marken und No-Name-Sonnenbrillen, sondern auch Handtücher, Sonnencreme und Flip Flops. Eben alles, was die Menschen brauchen, um sich in den Sommermonaten vor der Sonne New Yorks zu schützen. Mittlerweile hat sich das Angebot nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei den Touristen rumgesprochen. Sehr gut kommt auch an, dass ein Teil der Einnahmen an eine gemeinnützige Organisation gespendet wird. Das Konzept stimmt somit rundum.

Neben dem Ehepaar Shaun und Rachel Moss gibt es noch zahlreiche andere Selbständige, die Modeartikel aus ihrem LKW heraus verkaufen. Das TimeOut-Magazin hat jüngst in einem Artikel weitere fünf solcher Konzepte vorgestellt. Aber ehrlich gesagt hat mich hinsichtlich Angebot und Positionierung kein Angebot so überzeugt wie das vom SunsTruck. Diese Idee wird sicherlich in anderen Sonnenstädten der USA Schule machen (wenn nicht schon passiert).

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