lammily

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Aus einer Anti-Barbie-Photoshop-Kampagne wird der Puppen-Topseller „Lammily“

Immer mehr Menschen lehnen sich gegen das Schönheitsideal auf, dass auf Laufstegen, in Werbeanzeigen und durch die Barbie-Puppe propagiert wird. Eine schönes Beispiel für diesen Protest ist die Dove-Initiative für wahre Schöhneit, die seit ca. zehn Jahren gegen das in den Medien dargestellte Schöhnheitsideal ankämpft. Und zum Glück gibt es immer mehr Mitstreiter, die auf ihre Art und Weise dagegen protestieren.

Dazu gehört auch der Künstler Nickolay Lamm, der vor einiger Zeit auf die Idee kam, via Photoshop zu zeigen, wie die Barbie-Puppe aussehen würde, wenn die Proportionen einer durchschnittlichen jungen amerikanischen Frau zugrunde gelegt worden wären. Diese Aktion sorgte für viel Furore und die Presse auf der ganze Welt berichtete über diese Protestkampagne. Doch dabei blieb es nicht.

Im Frühjahr 2014 startete Nickolay Lamm eine Crowdfundingkampagne, um die „echte Puppe“ mit dem Namen „Lammily“ produzieren zu können. Der Erfolg war überwältigend. Mehr als 13.000 Menschen bestellten auf diesen Weg mehr als 19.000 Lammily-Puppen und zahlten dafür insgesamt mehr als 500.000 USD im voraus. Jetzt passend zum Weihnachtsgeschäft werden die Puppen ausgeliefert. Und wer bis zum 15. Dezember die Puppen für je 25 USD bestellt, erhält noch rechtzeitig vor Weihnachten „Lammily“ geliefert.

Dass Nickolay Lamm ein sehr geschäftstüchtiger Künstler ist, zeigt sich daran, dass er mittlerweile auch eine ganze Modekollektion für Lammily anbietet. Und er geht noch einen Schritt weiter: Er bietet für 6 USD die Lammily-Marks an. Dabei handelt es sich um Aufkleber, die Akne, Narben, Tattoos etc. zeigen. So soll jedes Kinde seine Lammily so gestalten, wie z.B. auch die große Schwester oder Mutter aussieht. Und sie soll so auch Doktor spielen können und Lammily gesund machen können. Geniale Idee!

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