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Mit Hilfe der Social Trading Plattform Wikifolio hat Richard Dobetsberger eine zweite Karriere gestartet

Seit ihrem Start im Jahr 2012 berichte ich hier im Blog über die Social Trading Plattform „Wikifolio“, die sich längst als Marktführer in diesem Segment etabliert hat. Die Bilanz bisher kann sich sehen lassen: Bisher haben Anleger über 290 Mio. Euro in mehr als 1.900 wikifolio-Zertifikate investiert. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, der Partnerschaft mit der comdirect Bank AG und dem bevorstehenden Markteintritt in die Schweiz wurden 2014 weitere Meilensteine gesetzt. Dank einer Kapitalspritze von 6 Mio EUR im Sommer 2014 will wikifolio seine Marktstellung weiter ausbauen.

Nicht nur immer mehr Anleger freuen sich, eine neue Möglichkeit zu haben, ihr Geld in Aktien-Portefeuilles anzulegen. Auch die Zahl der Aktien-Gurus steigt, die neue Wikifolios auflegen, damit ihre Fans von ihrem Erfolg profitieren können. Ein Popstar unter den Wikifolio-Aktien-Gurus ist Richard Dobetsberger, der sich auf Wikifolio nur „Ritschy“ nennt. Mit seinem Wikiofolio „Umbrella“ hat er seit Erstellung vor etwas mehr als zwei Jahren eine Performance von mehr als 250 % erzielt. Kein Wunder, dass Anleger mittlerweile knapp 10 Mio. EUR in dieses Wikifolio investiert haben. Das freut Richard Dobetsberger, weil er einen Großteil der Performancegebühr in Höhe von 5 % erhält.

Und was macht Richard Dobetsberger im „wahren Leben“? Einem Blog-Interview ist zu entnehmen, dass er in der Forschungsabteilung eines Pharma-Unternehmens arbeitet. Hier bereitet er wissenschaftliche Themen auf und betreut klinische Studien. Davor hat er Molekularbiologie und Politikwissenschaft studiert, wie er in einem Interview mit der Zeit verrät. Er lebt in Wien und hat nach eigenen Angaben 10 – 15 Stunden pro Woche Zeit, um sich um seine Anlageportfolios zu kümmern. Damit hat er dank wikifolio bereits mehr als 100.000 EUR Performancegebühr verdient.

Wikifolio lebt genau von solchen Erfolgsstories. Denn Anleger wollen gerne in „Gewinner investieren“. Zudem gibt Dobetsberger der Presse gerne Interviews. Das ist die perfekter Werbung für Wikifolio. Auch wenn Dobetsberger in den Interviews offenherzig verrät, dass er die Wikifolios ganz locker manage, schliesslich hänge davon nicht sein Existenz ab. So eine Aussage kann dem Anleger schon einmal Angst machen, zu oft hat man selbsternannte Gurus kommen und gehen sehen. Der Vorteil bei Wikifolio: Man kann sekundengenau verfolgen, welche Aktien der Wikifolio-Manager im Depot liegen hat und welche Trades er vollzieht. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Aber nicht nur Privatanleger entdecken mit Wikifolio die Chance, sich ein Zubrot zu verdienen. Auch etablierte Vermögensverwalter und Börsenverlage legen ihre eigenen Wikifolios auf, um Werbung für sich zu machen und Zusatzeinnahmen zu generieren. Und wer gewinnt immer? Richtig, die „Bank“ gewinnt immer. In diesem Fall sind das die wikifolio Financial Technologies AG und das Emissionshaus Lang & Schwarz AG, das für jedes Wikifolio, in das investiert werden kann, ein Zertifikat auflegt, das an der Börse gehandelt werden kann. Meine Prognose: Eine Beteiligung an der wikifolio Financial Technologies AG wäre wohl für einen Privatanleger das beste Investment. Leider werden die Aktien aber noch nicht an einer Börse gehandelt.

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