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5 StartUps helfen dem Handel, erfolgreicher zu werden

Schon im Jahr 2006 gab es genug Experten, die dem stationären Einzelhandel eine schwierige Zukunft vorausgesagt haben, aber auch entsprechende Lösungen präsentiert haben. Seitdem hat sich die Technik weiter entwickelt und es gibt immer wieder neue Lösungsvorschläge für den stationären Handel, um im ECommerce-Zeitalter zu überleben, wie z.B. der intelligente Ankleideraum, Inspiration Corridors, Roboter als Verkäufer, Local Commerce Lösungen, das Schaufenster, das als Farbberater fungiert und viele andere innovative Lösungen.

In diesem Segment ergeben sich für viele StartUps neue Chancen. Das hat auch die IHK München erkannt und zur Veranstaltung „Gründerszene meets Handel“ eingeladen. Startups konnten sich bewerben, ihre Geschäftsidee und digitale Umsetzung dem Handelsausschuss vorzustellen. Die Mitglieder und Gäste des IHK-Handelsausschusses wollten live und direkt mit Gründern von fünf Startups diskutieren, wo sie Chancen der Vernetzung im Handel von morgen sehen. So präsentierten sich am 2. Dezember 2014 noch frisch am Markt agierende Unternehmen genauso wie schon länger aktive Gründer:

Streetspotr
Streetspotr bezeichnet sich als Europas größte Mobile Workforce. Über das StartUp haben wir schon hier im Blog berichtet. Durch die Verfügbarkeit von mittlerweile mehr als 280.00 Smartphone-Nutzer erhalten die Auftraggeber von jeder beliebigen Adresse Daten und Insights in nahezu Echtzeit. Die Auftraggeber können mit einer App zum Beispiel Produktplatzierungen, Promotions oder Preisauszeichnungen abfragen und sich damit z.B. ein Bild vom Konkurrenzangebot machen.

Webzunder
Dieses StartUp will dabei helfen, dass auch kleine Händler zielsicher im Web bewegen. Webzunder will die Kommunikation über den eigenen Webauftritt oder Soziale Netzwerke über Vorlagen vereinfachen. So können neue Inhalte, wie z.B. Tagesangebote ohne große Programmierkenntnisse erstellt werden. Die Software verteilt diese Angebote auch über die sozialen Netzwerke und zeigt die Reaktionen der Nutzer an. Zusätzliche Funktionen sorgen dafür, dass Händler in den wichtigsten Karten- und Empfehlungsdiensten gefunden werden können. Ab 9 EUR pro Monat sind die Kunden dabei.

CaperWhite
Dieses StartUp aus Stuttgart will den Verkäufern die nötigen Infos liefern, damit sie ihre Kunden vor Ort besser beraten können. Mit Hilfe der Caper Whiter Software können die Händler mehr CRM-Daten sammeln, das bisherige Einkaufsverhalten der Kunden analysieren, bessere Verkaufsempfehlungen geben und die Kundenbindung durch Loyality-Programme erhöhen. Kunden dieser komplexeren Lösungen sind eher mittlere und größere Händler.

Phizzard
Das StartUp bietet einen Touchscreenlösung für Umkleidekabinen an. Die Kunden können die Barcodes der Kleidungsstücke einscannen und angeben, wie gut ihnen die Kleidungsstücke passen. Auf Basis dieser Informationen kann die Verkäuferin passende Kleidungsstücke in die Umkleidekabine nachliefern. Das erhöht den Kundenservice und die Umsätze, ohne dass die Verkäufer ständig den Kunden im Auge behalten müssen. Vor kurzem habe ich hier im Blog über eine ähnliche Lösung berichtet, die ein Flagshipstore in den USA verwendet.

Cloth2Gether
„Cloth2Gether“ ist eine Online-Textilbörse. Hier sollen Einzelhändler schnell Restposten kaufen oder verkaufen können. So können Lagerbestände und damit gebundenes Kapital schnell in Liquidität umgewandelt werden. Auf der anderen Seite können ausverkaufte Händler hier günstig nachordern. Insgesamt soll dadurch die Wechselhäufigkeit von Warensortimenten und Lagerumschlagshäufigkeit erhöhrt werden.

Mehr Infos gefällig? Hier finden Sie ausführliche Kurzprofile der 5 Finalisten sowie die Kurzprofile von 6 weiteren Bewerbern, die es leider nicht ins Finale geschafft haben.

Fotoquelle: RebeccaMinkoff

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