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maru*maru startet mit Heimtextilien für Kinderzimmer nach individuellen Kundenwünschen durch

Am 1.1.2015 hat die Votingphase für das 3. Speed-Mentoring Frankfurt begonnen. Bis zum 31.01.2015 können Sie noch unter aufschwung-messe.de/mitmach-messe/ aus zehn StartUps ihren Favoriten auswählen! Die zwei Sieger des Online-Votings dürfen sich auf der AUFSCHWUNG-Messe am 10.3.2015 dem breiten Publikum präsentieren. Hier im Blog stelle ich auch diese Woche weitere Teilnehmer vor. Die Reihenfolge der Präsentation soll keine Wertung darstellen. Heute will ich den Kinderzimmer-Heimtextilien-Hersteller maru*maru näher vorstellen

maru*maru ist ein klassisches Beispiel für eine Prosumer-Geschäftsidee. Weil die Mitgründerin Helena Bode keine passenden Heimtextilien für die eigenen Kinderzimmer fand, produzierte sie in Handarbeit Kinderzimmervorhänge und weitere Heimtextilien. Sie erhielt aus dem Freundes- und Bekanntenkreis schnell das Feedback, dass die Produkte sehr gut ankommen. Und zum Glück gibt es für Prosumer mit handwerklichen Fertigkeiten auch den passenden Vertriebskanal, um sehr schnell viele Kunden zu erreichen, ohne viel Geld in die Werbung oder den Aufbau eines Onlineshops stecken zu müssen: DaWanda.

Mittlerweile kann Helena Bode einen beachtlichen Stamm an Kunden und Fans (was fast noch wichtiger ist) vorweisen. Nachdem sie sich zu Beginn auf die Herstellung von Kinderzimmervorhängen spezialisiert hat, wächst das Angebot ständig und durch Babydecken, Kuscheldecken, Wimpelketten, Kissenbezüge, Bettwäsche, u.v.m. abgerundet. Die Kunden haben derzeit via EMail und Chat die Möglichkeiten, am Design- und Herstellungsprozess teilzunehmen. Das finanzielle Risiko wird minimiert, indem erst nach Auftragsvergabe produziert wird. In Zukunft soll eine eigener Webshop mit Online-Konfigurator aufgebaut werden. So wird eine kleine Geschäftsidee step by step immer größer.

In einem E-Mail-Interview erläutert die Mitgründerin Helena Bode die Geschäftsidee:

Wie seid auf Ihr auf die Geschäftsidee gekommen?
Helena Bode: „Nachdem vor rd. vier Jahren unser Nachwuchs zur Welt kam, habe ich intensiv nach hochwertigen, verspielten und dennoch dezenten und stilvollen Kinderzimmertextilien recherchiert. Zumeist wurde ich jedoch weder im Internet noch im Fachhandel fündig und entschied die gewünschten Vorhänge, Decken und Accessoires zunächst einfach selbst zu nähen. Nach nur kurzer Zeit habe ich bei Dawanda einen Shop eröffnet, dort meine ersten Produkte eingestellt und habe schnell Verkaufserfolge und positive Kundenmeinungen erhalten. Inzwischen hat sich aus dem Hobby rasch ein Unternehmen mit einem eigenen Atelier, eigenen Kollektionen, einem Netzwerk an Lieferanten und Dienstleistern sowie vielen weiteren Ideen für den Ausbau der Geschäftsidee entwickelt.“

Habt Ihr einen Markttest durchgeführt, um die Erfolgschancen auszustesten? Wenn ja, wie sah der Markttest aus?
Helena Bode: „Man könnte sagen, ich habe in den vergangenen drei Jahren einen Live-Markttest durchgeführt, indem ich zahlreiche positive Bewertungen meiner zufriedenen Kunden erhalten habe und ohne nennenswerte Marketingmaßnahmen die Zahl meiner Kunden und Umsätze stetig steigern konnte. Die Marktfähigkeit meiner Ideen und Produkte habe ich inzwischen durch mehrere hundert Verkäufe und zufriedene Kunden beweisen können. Diese Erfahrungen haben zu meiner Entscheidung geführt, das Geschäftsmodell weiter auszubauen und zu intensivieren.“

Was sind Eure Expansionspläne?
Helena Bode: „In der ersten Jahrshälfte 2015 werde ich meinem eigenständigen Onlineshop launchen und dort meine Produkte, Kollektionen, Beratungsleistungen und Services noch besser darstellen können. Darüber hinaus gibt es weitere Ideen und Ansätze für neue Produkte, Dienstleistungen und Kooperationen, die ich an dieser Stelle derzeit aber noch nicht kommunizieren kann und möchte. Zusammenfassend lässt sich aber festhalten, dass sich alles um das Thema „stilvolle Kinderzimmerwelten“ drehen wird.“

Was sind Eure wichtigsten Erkenntnisse seit der Gründung Eures Unternehmens?
Helena Bode: „Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist die Konzentration auf die Kernkompetenzen des Geschäftsmodells. Zeit- und Reibungsverluste für Dinge, die deligierbar sind, sollten vermieden werden. Insbesondere betrifft dies die administrativen Tätigkeiten wie Steuern, Buchführung, etc.). Hier gibt es Spezialisten, die das effektiver können. Die Schlussfolgerung daraus ist nicht neu, aber nach wie vor sicherlich für viele Gründer und Selbstständige von Bedeutung: Arbeite v.a. an deinem und nicht in deinem Unternehmen, denn nur so besteht auch genug Zeit zur Fortentwicklung des eigenen Unternehmens / des Geschäftsmodells.“

Was wäre Euer wichtigster Tipp an andere Gründer?
Helena Bode: „Entwickelt Leidenschaft für eure Dienstleistung / euer Produkt. Überprüft eure Motivation, geht euren eigenen Weg und differenziert euch so von euren Wettbewerbern. Nutzt das Vier-Augen-Prinzip und holt euch neutrale Unterstützung bei der Erarbeitung des Geschäftskonzeptes und verliert euch nicht im administrativen Dschungel!“

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