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Markenbörse: Marken zu Geld machen

Derzeit läuft die Votingphase für das 3. Speed-Mentoring Frankfurt. Bis zum 31.01.2015 können Sie noch unter aufschwung-messe.de/mitmach-messe/ aus zehn StartUps ihren Favoriten auswählen! Die zwei Sieger des Online-Votings dürfen sich auf der AUFSCHWUNG-Messe am 10.3.2015 dem breiten Publikum präsentieren. Hier im Blog stelle ich auch diese Woche weitere Teilnehmer vor. Die Reihenfolge der Präsentation soll keine Wertung darstellen. Heute will ich die Markenbörse näher vorstellen.

Hintergrund: Viele Gründer denken lange darüber nach oder beschäftigen externe Experten damit, einen passenden Firmen- und Produktnamen zu finden. Damit kein anderer diese Namen verwenden darf, melden die Gründer diese Marken beim Deutschen Patent- und Markenamt an. Doch was tun, wenn die Marke nicht mehr ge-braucht wird? Dann kann man mit Hilfe der Markenbörsen die Marke verkaufen. Umgekehrt können Interes-sierte im Pool der Markenbörsen recherchieren, ob sich dort eine Marke befindet, die man gerne haben möchte, sie aber bisher besetzt war. Aber die Experten der MarkenBörse helfen auch bei der Anmeldung neuer Marken und erschließen damit Zusatzeinnahmen.

In einem E-Mail-Interview erläutert der Co-Unternehmer Michael Henschke die Geschäftsidee:

Wie seid auf Ihr auf die Geschäftsidee gekommen?
Michael Henschke: „Stefan Geisler hat bereits mit seinem Vorgänger-Unternehmen erfolgreich Marken gehandelt. Daraus gründete er die MarkenBörse, die sich ausschließlich mit dem An- und Verkauf von eingetragenen Markenrechten sowie der Recherche, Eintragung und Überwachung von Marken widmet. Im Rahmen seiner Bemühungen seit 2006 wurde ganz intensiv und echt am Markt getestet, bis Stefan dann im November 2012 die MarkenBörse GmbH mit zunächst fünf Gesellschaftern gegründet hat.“

Wie wollt Ihr Euch vor Copy Cats schützen? Welche Markteintrittsbarrieren wollt Ihr aufbauen?
Michael Henschke: „Sobald wir erfolgreich sind, werden wir kopiert werden! Wenn wir diesen Punkt erreicht haben, haben wir es „geschafft“. Das Thema Plagiate und Raubkopieren / Nachmachen / Fälschen ist uns gerade aus dem MarkenSchutz bestens bekannt – auch ein Grund dafür, dass wir Mitglied im Verein Plagiarius e. V. engagiert sind.
MarkenBörse setzt darauf, der erste im Markt zu sein; dazu haben wir zahlreiche Schutzmechanismen integriert, werden den Beruf des MarkenMakler zusammen mit der IHK ins Leben rufen, vertrauen auf unsere Netzwerke zu Insolvenzverwaltern, Marken- und Patentanwälten sowie zu Industrieverwertern.“

Was sind Eure Expansionspläne?
Michael Henschke:
„MarkenBörse wird in 2015 weitere Büros in Berlin und Frankfurt eröffnen sowie sich stärker im Schweizer Markt engagieren; ferner streben wir in 2017 ein Büro in unmittelbarer Nähe des europäischen Patentamts in Alicante an.“

Was sind Eure wichtigsten Erkenntnisse seit der Gründung Eures Unternehmens?
Michael Henschke: „Niemand wartet auf Dich – schon gar nicht als Pionier in einer Branche! Du musst ohne Unterlaß Deine Geschäftsidee erklären und darfst nicht müde werden, an Dich und die Idee zu glauben. Dazu ist es wichtig, das richtige Team, sprich tolle und einzigartige Menschen, um Dich herum zu vereinen. Sie „tragen“ Dich während der Durststrecken – und davon kommen viele!“

Was wäre Euer wichtigster Tipp an andere Gründer?
Michael Henschke: „Sei liquiditäts-technisch extrem gut vorbereitet und plane mindestens zwei Jahre ohne echte Umsätze ALLE Deine Kosten gesichert zu haben. Vergiss Fördermittel und Versprechen, kümmere Dich um Dich und gibt jederzeit alles! Habe einen Plan und verfolge diesen k o n s e q u e n t. Wenn Du dann noch zur rechten Zeit am rechten Ort bist, kann Dein Geschäftsmodell aufgehen.“

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