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Kuchenkunstwerke mit caketales-Tortenständer

Bei einem Profi-Konditor Torte soll die Torte nicht nur gut schmecken, sondern auch gut aussehen. Der Trend zu außergewöhnlichen Backwerken kommt mehr und mehr nach Deutschland. Auch immer mehr Hobbybäcker lassen sich von diesem Trend „anstecken“. Dabei gibt es auch immer mehr Hilfsmittel, um dem Ziel näher zu kommen. Dazu gehören zum Beispiel die „caketales-Tortenständer“. Sie funktio-nieren durch ein einfaches und patentiertes Stecksystem und ergeben in Verbindung mit einem Kuchen eine komplette Figur.

Der größte Erfolgsfaktor liegt dabei in der einfachen Handhabung und den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, auch für Nicht-Bäcker. Und die Tortenständer sind auch geeignet, um zum Beispiel Obst zu präsentieren. Nadine Brams hat mehrere Jahre gebraucht, um diese Weltneuheit zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen. Am 10. März 2015 tritt Nadine Brams mit Ihrer Geschäftsidee beim 3. Speedmentoring im Rahmen der AUFSCHWUNG-Messe in Frankfurt an. Insgesamt kämpfen fünf Finalisten um die Gunst des Publikums. Und sie sammeln Feedback und Ideen, um ihre Idee erfolgreich im Markt zu etablieren. Helfen Sie mit und seien Sie vor Ort dabei.

In einem E-Mail-Interview hat mir Nadine mehr zu Ihrer Geschäftsidee und dem bisherigen Werdegang verraten:

Wie sind Sie auf die Geschäftsidee gekommen?
Nadine Brams: „Durch einen Zufall. Getrieben durch die sich anbahnenden Mama-Hormone in meiner Schwangerschaft, habe ich eine kreative Beschäftigung gesucht und bin dabei auf Motivtorten gestoßen. Das sind kleine Kunstwerke aus Kuchen und Fondant oder Marzipan. Die normalen Torten waren mir aber irgendwann zu wenig und ich habe eine Möglichkeit gesucht, etwas ganz Besonderes zu schaffen. Etwas, was es noch nicht gibt. Ich wollte einen Kuchen machen, bei dem man nicht mehr sieht, dass es sich um etwas Essbares handelt. So sind die Ständer geboren. Die Teile, die man aus statischen Gründen nicht aus Kuchen herstellen konnte, habe ich aus Holz und Ton gebastelt und bemalt. Die Nachfrage von Freunden und Bekannten war riesig, der Aufwand noch größer und mit meiner kleinen Tochter zeitlich nicht mehr machbar. So entstand die Idee das Ganze produzieren zu lassen, damit Jeder die Möglichkeit hat, selbst auf schnelle Art und Weise so eine Torte herzustellen.“

Haben Sie einen Markttest durchgeführt, um die Erfolgschancen auszutesten?
Nadine Brams: „Ich stecke noch mitten drinnen im Markttest, da es die Ständer erst seit Juni gibt. Da diese Idee eine Weltneuheit ist, war es schwierig eine Marktanalyse zu machen und die Erfolgschancen abzuschätzen. Ich fasste all meinen Mut zusammen und besprach das mit meinem Mann. Wir investierten all unsere Ersparnisse in die erste Produktion. 500 Stück war die Mindestabnahmemenge. Das war unser Risiko, das wir bereit waren einzugehen um herauszufinden, ob die Idee Erfolg haben könnte.“

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Mit welchen Marketingideen wollen Sie viele neue Kunden (ohne großes Marketingbudget) gewinnen?
Nadine Brams: „Durch meine Mama-Dasein habe ich auch viele Kontakte zu anderen Müttern. Ich liebe es zu backen und dekorieren und auch immer wieder neue Ideen auszuprobieren. Und somit werde ich oft nach einem Kuchen gefragt. Es ist eine tolle Zeit, denn es sprießen immer mehr Indoorspielplätze aus dem Boden, wo Kindergeburtstage gefeiert werden. Immer wenn mal wieder ein Ständer seinen Gastauftritt auf so einer Veranstaltung hat, zieht das viele neue Anfragen nach sich. Da ich selbst keine Kuchen verkaufe, sondern nur hin und wieder einen für freunde mache, bilden sich immer mal wieder kleine Backrunden, bei denen ich die Ständer vorführe. Es ist ein tolles Schneeballsystem. Ich habe nun vor, mit diesen Erfahrungen im Gepäck Konditoreien und Bäckereien von der Idee zu überzeugen, die Ständer dekoriert auch Ihren Kunden anzubieten. Gerade in dieser Branche ist Zeit Geld und die Ständer sind eine super Möglichkeit auch kurzfristig Bestellungen anzunehmen, da die Herstellung des Kuchens nur sehr wenig Zeit und Aufwand bedeutet. Außerdem ist facebook eine wunderbare Möglichkeit viele Menschen zu erreichen. Es gibt dutzende Backgruppen, in die ich immer wieder die neusten Werke stelle.“

Was sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse seit der Gründung Ihres Unternehmens?
Nadine Brams: „Es sieht einfacher aus, als es ist. Egal wie viel positives Feedback kommt, es schleicht sich immer mal wieder die Frage ein: „Hab ich die richtige Entscheidung getroffen?“
Diese Ständer sind meine Leidenschaft und es steckt viel Herzblut und Liebe drinnen, aber eben auch viel Geld (vor allem Lehrgeld), Tränen und Zweifel. Die wichtigste Erkenntnis war: Geduld! Als die erste Produktion bei mir eintraf, war ich voller Euphorie und dachte die Welt einreißen zu können. Dem wurde leider einen jähes Ende gesetzt, denn über 50% der Produktion war defekt, bzw, entsprach nicht meinen Ansprüchen und Muster was ich erhalten habe. Es fielen plötzlich Arbeiten an, die nicht eingeplant waren. Zum Beispiel die nachträgliche Qualitätskontrolle und das war bei 500 4Kg schweren, in Styropor verpackten Schafen ein mega Aufwand, da ich nebenbei immer noch Mutter bin und ich erst lernen musste, nicht alles auf einmal machen zu können. Es gab viele, viele Probleme! Doch so langsam kann ich damit umgehen und habe gelernt, geduldig zu sein.“

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