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kickstarter startet seit heute in Deutschland richtig durch

Bis jetzt war es nur auf Umwegen möglich, ein Projekt aus Deutschland und dem deutschsprachigen Raum auf Kickstarter einzustellen, um Crowdmoney einzusammeln. Ab heute soll das anders werden. Jeder (ab 18 Jahre) aus Deutschland kann jetzt ein Projekt bei kickstarter einstellen (Laufzeit zwischen 30 und 60 Tage). Man hat die Option, die Produktbeschreibung in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Um allerdings Crowdfunder aus der ganzen Welt zu attraktieren, empfiehlt es sich, mindestens auch in englischer Sprache das Projekt anzupreisen. Und der erste Tag (an dem die deutschen Projekte explizit präsentiert werden) zeigt, dass sich fast alle Projektinitiatoren für die englische Sprache entschieden haben.

Ab jetzt können alle Projekte aus Deutschland in EUR abgerechnet werden. Derzeit können Finanzierungsbeiträge der Crowdfunder mit jeder Visa-, MasterCard- oder American Express-Karte gezahlt werden. Unterstützer in Deutschland, die Projekte mit Standort in Deutschland mit bis zu 250 € unterstützen, können außerdem per Lastschrift zahlen. Damit soll der Spagat gelingen, dass kickstarter in Deutschland schnell die Nr. 1 wird und trotzdem Geldgeber aus aller Welt angesprochen werden können.

Aus den mehr als 100 Projekten aus Deutschland, die bereits jetzt online sind, habe ich fünf ausgewählt, die mir gut gefallen:

Noki ist das erste Smartlock für den EU-Raum
Wolltest Du schon immer Deine Haustür mit Deinem Smartphone öffnen. Das ist jetzt möglich dank des Noki Smartlocks. Es ist das erste Produkt für den EU-Raum mit permanenter Internetverbindung. Du kannst den Noki-Aufsatz binnen 5 Minuten installieren. Der Aufsatz ist mit unterschiedlichen Türschlössern und Smartphones kompatibel und der Einsatz des bestehenden Schlüssels an der Außenseite ist weiterhin ermöglicht. Du kannst den Status deines Haustürschlosses auf deinem Smartphone jederzeit einsehen. Verlorene Smartphones kannst du jederzeit deaktivieren. Dahinter steckt ein StartUp aus Österreich. Schon jetzt konnten 120.000 EUR eingesammelt werden. Das Fundingziel könnte noch heute erreicht werden.

Kronjuwelen – erste Boxershort gegen Handystrahlung
Ist Handystrahlung schädlich? Fördern Handys das Risiko der Erkrankung an Hodenkrebs oder gefährden sie die Fruchtbarkeit des Mannes?
Darüber streiten sich Experten seit Beginn des Handy-Booms Ende der 90er. Unabhängig von dem fehlenden Konsens hat sich nun ein deutsches Start-up auf den Weg gemacht dem potenziellen Risiko entgegenzuwirken – mit einer Boxershorts aus strahlensicherem Stoff. Das innovative Material ist laut Anbieter zu 98% undurchlässig für Handystrahlung, zudem schützt es vor anderen Strahlen wie zum Beispiel WLAN-Strahlung. Der Stoff beinhaltet einen hohen Silberanteil, der vor elektromagnetischer Strahlung schützt. Angeboten werden dieses etwas anderen Unterhosen von der Kronjuwelen GmbH, die letztes Jahr gegründet wurde. Noch stehen die Crowdfunder hier nicht Schlange.

Nuimo Controller will die universale Fernbedienung werden
Schon im November 2014 machte das Startup Senic Schlagzeilen, als es in wenigen Tagen auf indiegogo das Mindestfundingziel für ihren Computer-Controller „Flow“ einsammelte. Insgesamt konnten bis April 2015 mehr als 285.000 USD eingesammelt werden. Jetzt soll auf Kickstarter weiteres Geld eingesammelt werden. Jetzt nennt sich der Controlle Nuimo. Nach wenigen Stunden konnte das Produkt auch auf kickstarter schon auf nennenswerte Gegenliebe stoßen.

Sleeploop macht das Schlafen im Sitzen zum Vergnügen
Wer schon einmal versucht hat, am Flughafen oder im Flieger im Sitzen zu schlagen, der weiß, wie gerädert man sich danach fühlt. Auch ein Nackenkissen kann hier nur bedingt helfen. Mit dem Sleeploop soll jetzt der Kopf so „festgezurrt“ werden können, dass man auch nach einem längeren Schlaft im Sitzen keine Nackenschmerzen haben soll. Das Video erklärt die Funktionsweise. Noch konnten nicht so viele Crowdfunder für dieses Produkt gewonnen werden, aber das liegt vielleicht auch daran, dass man solche Produkte gerne vorher ausprobieren will, bevor man Geld dafür ausgibt.

Miito ist die Alternative zum Wasserkocher
Die meisten Menschen verwenden einen Wasserkocher, um eine Tasse Tee aufzubrühen. Dabei erhitzt man in der Regel viel mehr Wasser, als nötig wäre. Alternativen bestehen darin, die Mikrowelle oder einen Heizstab zu verwenden. Diese Lösungen erweisen sich in der Regel auch nicht als energieschonend oder praktisch. Das soll sich jetzt dank Miito ändern. Das Video zeigt, wie einfach eine Tasse Wasser mit Miito erhitzt werden kann. Und designschön ist die Lösung auch noch. Das überzeugt auch die Crowd. Knapp 70.000 EUR und damit fast 50 % des Fundingziels konnten bisher schon eingesammelt werden.

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