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Returbo profitiert von den hohen Retourenquoten der Onlineshops

Viele Onlinehändler zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie die Retourenzahl und -quote signifikant reduzieren können. Die hohen Retourenkosten verhindern häufig, dass die Händler die Gewinnschwelle erreichen. Sie lassen sich deshalb immer wieder neue Wege einfallen, diese Kosten zu senken. Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen, die sich über hohe Retourenquoten freuen. Dazu gehört die Returbo GmbH aus Berlin. Sie wurde 2010 von Simon Schmid, der umfangreiche Erfahrungen auch mit Retouren im E-Commerce-Business sammelte, gegründet.

Mittlerweile gehört die Returbo GmbH zum deutschen Marktführer in ihrem Segment. Bisher wurden mehr als 450.000 Zweitmarktprodukte an über 250.000 Kunden aus dem 10.000 m2 großen Berliner Logistik-Center (40 Mitarbeiter) des StartUps verschickt. Der voraussichtliche Umsatz im Jahr 2015 liegt bei 6 Mio. EUR, bei einer Rohertragsmarge von ca. 50 %. So soll in diesem Jahr der Break-Even erreicht werden. Und die Aussichten sind weiterhin rosig. Die Wachstumsraten im E-Commerce-Zweitmarkt liegen derzeit bei 120 % pro Jahr. Dabei profitiert Returbo nicht nur vom wachsenden E-Commerce-Markt und den hohen Retourenquoten:

Zu den typischen Warengruppen des Zweitmarkts gehören neben Kunden- und Handelsretouren auch B-Waren, generalüberholte Produkte, Ausstellungsstücke, Fehlproduktionen oder End-of-Lifetime-Artikel. Bisher werden diese Produkte häufig ungeprüft und/oder unsortiert an Postenhändler verkauft, in Drittländer exportiert, halbherzig in der Restpostenecke vertrieben oder einfach vernichtet, was für Online-Händler und Herstellern teilweise zu sehr hohen Abschreibungen führt. Die Returbo GmbH bietet dafür eine Lösung. Sie übernimmt nicht nur das logistische Warenhandling, sondern auch die Vermarktung der Produkte. Dafür stehen ihr mehr als 30 Vermarktungswege zur Verfügung. So können im Durchschnitt höhere Verkaufsmargen erzielt werden, die sowohl den Händlern als auch Returbe zugute kommen.

Das Geschäftsmodell von RETURBO ist aber nicht nur für die Online-Händler interessant: „Unsere Kunden sparen durch unsere Plattform teilweise zwischen 43% und 83% vom regulären Handelspreis“, sagt Returbo-Gründer Schmid. Zusätzlich haben die Kunden der Plattform auch die Sicherheit, dass es sich um geprüfte Originalware handelt. Denn nicht alles, was billig online angeboten wird,
ist auch echt: Laut einer Studie (2014) des MarkMonitors (Thomson Reuters) landen immer noch rund 10% der „Schnäppchenjäger“ auf Webseiten mit gefälschten Produkten. Deshalb haben Zweitverwerter, die sich einen guten Namen gemacht haben, einen großen Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu Neueinsteigern im Markt.

Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Seit heute können sich Interessierte via Crowdinvestingplattform Companisto an dem jungen Unternehmen (in Form eines partiarischen Nachrangdarlehens) beteiligen. Der Unternehmenswert liegt dabei bei stolzen 11,5 Mio. EUR. Allerdings kann das Unternehmen einen überzeugenden Track-Rekord vorweisen, erreicht in diesem Jahr voraussichtlich die Gewinnzone und entwickelt sich rasant aber trotzdem nachhaltig und beständig weiter. Das Investmentangebot scheint viele zu überzeugen. Schon am ersten Tag wurden mehr als 100.000 EUR eingesammelt. Es fällt auf, dass dabei bisher auch vier fünfstellige Beteiligungsbeträge dabei waren. Das liegt zum Teil vielleicht auch an den attraktiven Prämien für hohe Investments (nennenswerte Einkaufsgutscheine).

Wichtiger Hinweis: Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um eine Anlage- oder Beteiligungsempfehlung. Wir übernehmen keine Haftung für Fehlinvestments. Vielmehr ist unser Ziel, hier innovative Projekte und StartUps mit Vorbildcharakter vorzustellen, um die Leser zu inspirieren.

11 Responses to Returbo profitiert von den hohen Retourenquoten der Onlineshops

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