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Die PopUp-Bar „ABQ“ im Wohnmobil ist ein Trendsetter

Was passiert, wenn man die Trends „PopUp-Stores“, „Crowdfunding“, „Event-Gastronomie“, „Exklusivität (künstliche Knappheit)“ und „Mobilität“ miteinander mischt? Das Ergebnis ist die PopUp-Bar „ABQ“, die aktuell in London „die Straßen rockt“. Die Bar kann sich ihren Standort (fast) aussuchen, weil sie sich auf Rädern befindet. Konkret handelt es sich um ein Wohnmobil, das Sebastian Lyall für diese Zwecke gekauft hat. Warum ein Wohnmobil? Weil solch ein Wohnmobil der heimliche Star der Kultserie „Breaking Bed“ ist. Und das Innere wurde dem Vorbild in der Serie zum Verwechseln ähnlich nachgebaut.

In der ABQ-Bar können alle, die im Vorfeld ein Ticket erworben haben, die „Original-Cocktails“ aus der Kultserie mixen im Ambiente der Kultserie. Ja, richtig, es gibt zwar auch einen Barkeeper, der dabei behilflich ist, die Cocktails zu mixen. Aber letztlich wollen heute die meisten Gäste nicht nur Gäste sein, nein, sie wollen Teil des Events sein, mitmachen und nachmachen. Im Ticketpreis von 30 GBP sind zwei Cocktails enthalten. Die Besonderheit: Pro Session haben nur 22 Gäste Platz. Durch dieses Knappheitsmarketingelement ist die ABQ-Bar schnell zum Kult in der Londoner Gastroszene geworden.

Hat der Gründer Sebastian Lyall darauf spekuliert, dass das Barkonzept zum Erfolg werden würde? Nein! Er hat im besten Next-Restaurant-Stil erst einmal den Vorverkauf gestartet, bevor er die Risiko einging, ein Wohmobil zu kaufen. Erst als zigtausend Tickets im Vorverkauf an Mann und Frau bringen konnte, war er bereit, diese Investition zu tätigen, also quasi ohne Risiko. Mittlerweile hat der Gründer mehrere zehntausend Tickets verkaufen können. Bis Oktober ist er ausgebucht.

Und dann? Sebastian überlegt, mit seinem Wohnmobil früher oder später weiter zu ziehen. Berlin soll eines seiner nächsten Ziele sein. Denn er glaubt, dass ähnlich wie in London auch in der Deutschen Hauptstadt sein Angebot riesig ankommen wird. Ich glaube das auch. Diese Story ist aber schon längst nicht mehr ein Einzelfall. Laut dem Center of Economics & Business Research gibt es in Großbritannien mittlerweile mehr als 9.000 Pop-Up-Restaurants und -Geschäfte. London gilt als Hauptstadt des Pop-Up-Business und zieht allein schon deshalb viele Touristen an.

Mehr zur Geschäftsidee und Trend findet Ihr unter welt.de

6 Responses to Die PopUp-Bar „ABQ“ im Wohnmobil ist ein Trendsetter

  1. Augustin sagt:

    Cooler Einfall – sowas brauche ich auch unbedingt in meinem eigenen Wohnmobil. Dann würde die Verwandtschaft vielleicht mal öfter vorbeischauen.

    Breaking Bad und kostenlose Cocktails sind immer ein guter Anreiz…

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