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Mit Allthings Home kann die Immobilienwirtschaft jede Wohnung mit einer eigenen App ausstatten

Die qipp AG, ein Technologie Spin-off der ETH Zürich, bietet seit Anfang 2014 ein Portal für das Internet der Dinge an, wie ich schon hier im Blog im Februar 2014 darüber berichtet habe. Allerdings ist der Konkurrenzkampf in diesem Segment sehr groß. Deshalb ist das StartUp immer wieder auf der Suche nach einzigartigen Anwendungen für ihre Plattform. Mit der Software-Lösung „Allthings Home“ scheinen sie jetzt fündig geworden zu sein. ALLTHINGS HOME ist eine Lösung für alle Unternehmen der Immobilienbranche und ermöglicht es, jede Wohnung mit einer App auszustatten. Diese Smarthome-Apps digitalisieren die komplette Interaktion mit Mietern.

Bei Problemen in der Wohnung oder Fragen kann der Mieter direkt mit der Hausverwaltung Kontakt aufnehmen. Er kann auch alle Bedienungsanleitungen von den Geräten anschauen, die in seinem Haushalt vorhanden sind. Mithilfe einer weiteren Funktion wird der Mieter über seinen Wasser- und Energieverbrauch informiert und erhält Tipps, wie er diesen Verbrauch optimieren kann. Via Chat-Funktion kann er sehen, was sich gerade in Nachbarschaft tut, wer neu eingezogen ist, wer zum Beispiel eine Bohrmaschinen zum Ausleihen sucht und welche Events in der Nachbarschaft stattfinden. Das verbessert nicht nur die Kommunikation zwischen den Mietern, sondern auch zwischen Eigentümern, Verwaltern und Mietern.

Im März 2015 hat qipp erstmals die Software-Lösung ALLTHINGS HOME in einer Siedlung mit 560 Wohnung in Basel umgesetzt und ist damit seither auf grosses Interesse in der Immobilienwirtschaft gestossen. Im Moment arbeitet qipp an der Einführung und Umsetzung von ALLTHINGS HOME bei etwa 25 Grosskunden in Deutschland, Holland und der Schweiz, die gesamthaft mehr als 200’000 Wohnungen in ganz Europa besitzen oder verwalten. Rückenwind bekam das StartUp, als es im Frühjahr beim Mobile World Congress in Barcelona als weltweit beste Connected Home Solution ausgezeichnet wurde. Zudem führt diese Lösung im Schnitt zu zehnmal höheren Registrierungs- und Nutzungsraten als bei vergleichbaren Lösungen. Dieser Track Rekord, das große Interesse der Kunden und die positive Resonanz sorgten dafür, dass die qipp AG eine erste Finanzierungsrunde in Höhe von rund einer halben Million Schweizer Franken abgeschlossen.

Entscheidend ist schliesslich auch hier der Kundennutzen. Diese Apps digitalisieren die komplette Interaktion mit Mietern und ermöglichen erhebliche Kostensenkungen im Betrieb als auch eine Wertsteigerung der Immobilie. Deshalb sind viele Eigentümer und Vermieter bereit, diese App kostenpflichtig bei der qipp AG zu erwerben und anpassen zu lassen, um sie anschliessend den Mietern kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Vor allem Anbieter von Wohnquartieren sind an diesen Lösungen besonders interessiert. Und die qipp AG hat endlich eine Anwendung gefunden, mit der Sie im harten Wettbewerbsumfeld punkten kann. Auch hier galt und gilt: „Probieren geht über Studieren!“

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