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Bonavendi profitiert mit Preisvergleich für Gebrauchtes vom Recommerce-Boom

Recommerce-Anbieter werden immer beliebter, da die Kunden einen Fixpreis erhalten und nicht auf das Endergebnis einer Versteigerung (ebay.de) warten müssen. In Deutschland gibt es mittlerweile über 40 Anbieter, wie zum Beispiel momox, rebuy und Co. Dadurch gestaltet sich die Suche nach dem besten Ver- bzw. Kaufspreis immer aufwendiger. Aber der Vergleich lohnt sich, weil es in diesem Segment sehr große Preisunterschiede gibt. So erzielt man leicht den zwei- bis dreifachen Preis beim Verkauf der Produkte an die richtige Plattform.

Von diesen hohen Preisunterschieden will Bonavendi profitieren, das im Jahr 2012 (noch unter dem Namen „rueckkaufpreise.de“) online gegangen ist. Das Münchner Start-Up vergleicht An- und Verkaufspreise für gebrauchte Artikel – in Form von Büchern, CDs, DVDs, Videospielen, Handys, Tablets und Elektronikgeräten – von über 40 Internetportalen. Die Gründer Florian Forster, Stefan Zinser und Marco Görgmaier bauen das Portal neben ihrem Studium / beruflicher Tätigkeit auf. Deshalb dauert einiges länger als geplant, aber step by step entwickelt sich das Preisvergleichsportal weiter.

Die erste Innovation war Ende 2012 eine App, die ermöglichte, die Artikel bequem per Barcodescanner einzulesen. Damit wurde das Portal schnell attraktiv für Powerseller, weil ihnen die Tipparbeit abgenommen wurde. Bis heute wurde die App insgesamt knapp 100.000 mal heruntergeladen und erfreut sich großer Beliebtheit. Aber auch im Marketing sind die Gründer stark.

So initiierten die Gründer einen Sachspendenaufruf für Flüchtlinge unter dem Motto „use[d]ful help“. Im Rahmen dieser Aktion rief bonavendi dazu auf, alte Gebrauchtwaren direkt ins Münchner Büro zu bringen. Das Bonavendi Team übernahm dann die Arbeit und verkauft diese Dank des Preisvergleichs zum Bestpreis – und so wird aus den alten, ungenutzten Artikeln eine sinnvolle Geldspende. Der Erlös der Sachspende geht zu 100% direkt an diakonia.

In Kooperation mit Partnern bietet bonavendi Zusatzservices an, wie z.B. die Reparatur-Option von Kaputt.de. kaputt.de zeigt den boanvendi-Nutzern die günstigsten und einfachsten Methoden, um defekte Handys – wie z.B. ein gesprungenes Handydisplay zu reparieren – so können die Nutzer durch eine günstige Reparatur den Verkaufspreis ihres Handys deutlich steigern! Die Reparatur-Option ist direkt bei Bonavendi unter der Auflistung der Ankaufspreise aufgeführt.

Dieses Beispiel zeigt, dass man auch step by step ein Internetportal aufbauen und verbessern kann. Nicht nur Innovationen, sondern auch Kooperationen und spezielle Serviceangebote helfen dabei, immer mehr Nutzer zu begeistern. Ganz nach dem Motto: „Jeden Tag ein bisschen besser“. Nicht zufällig ist das auch das Motto dieses Blogs. Aus meiner Sicht wollen viele Gründer zu schnell zu viel und scheitern dabei.

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