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Risotto-Box soll dieses Jahr als Gastro-Franchisesystem in Österreich durchstarten

Leo Doppler verfügt über jahrzehntelange Gastronomie-Erfahrung. 1998 eröffnete unter seiner Leitung das Highend-Restaurant Hansen in der Wiener Börse. Auf seiner Mittagskarte bot er jeden Tag wechselnd ein Risotto-Gericht an. Damals war es noch ungewöhnlich, Risotto auf österreichischen Speisekarten zu finden. Deshalb und aufgrund der vielen Risottovariationen erhielt das Hansen viele gute Zeitungskritiken. 2014 veranlasste die Risotto-Leidenschaft Leo Doppler dazu, ein Buch über das Geheimnis der perfekten Zubereitung des Risottos zu verfassen. Unter dem Titel Risotto: Leo Dopplers Lieblingsrezepte aus der Hansen-Küche präsentiert er sowohl klassische als auch modern-kreative und exotisch-gewagte Variationen.

Mit den Jahren reifte in Leo Doppler der Traum, ein eigenes Restaurant zu eröffnen, das als Speise im Wesentlichen nur Risotto anbietet. Von vielen Fans und Gästen wurde er darin bestärkt, seinen Traum wahr zu machen. Nach ausführlicher Marktrecherche entschloss er sich dazu, in einem separaten Teil des Hansen Restaurants einen Markttest durchzuführen. Im modernen klaren Design und grauer Vertäfelung wird auf Hochtischen aus edlem Eichenholz Risotto serviert. Das Angebot kommt sehr gut an, weshalb Leo Doppler gemeinsam mit der Crowd jetzt den nächsten Schritt wagen will. In der Hollandstraße 10, im 2. Wiener-Bezirk will er in nächster Zeit sein eigenes Risotto-Restaurant unter dem Namen „Risottobox“ eröffnen.

Via Conda-Crowdinvesting will er aktuell bis zu 300.000 EUR Startkapital einsammeln. Bis dahin ist zwar noch ein weiter Weg, aber vor wenigen Tagen hat der die Fundingschwelle von 75.000 EUR schon erreicht, so dass der Eröffnung der ersten Risottobox wohl nichts mehr im Wege steht. Ganz bewusst hat sich Doppler einen Standort mit viele Büros drumherum ausgesucht. Denn er will auch einen Lieferdienst anbieten, weil er in seinen jetzigen Restaurants schon die Erfahrung gemacht hat, dass sich immer mehr Firmen das Essen von Restaurants ins Büro liefern lassen. Und er hat festgestellt, dass sich immer mehr Geschäftsleute morgens zum Frühstück treffen, das geht schnell und ist billiger. Deshalb bietet sein Restaurant zum Frühstück auch Müsli, frisch gerührten Joghurt und Porridge an.

Wenn die Pilotfiliale gut läuft, sollen weitere Standorte an wirtschaftlichen Hotspots in Wien folgen. Es sollen sowohl eigene Niederlassungen als auch ein flächendeckendes Franchise-System aufgebaut werden. Bis dahin muss aber noch der Beweis angetreten werden, dass mit dieser eingeschränkten Karte genug Kunden begeistert werden können. Aufgrund des Lieferservices kann das möglich werden. Extra dafür wurde eine Reissorte gewählt, die auch nach 30 Minuten noch nicht matschig wird. Und auch der Name „Risottobox“ könnte noch überdacht werden. Denn genau so lautet auch eine Convenience-Speise in der Box.

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