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Ticketfrog generiert Einnahmen nur durch den Verkauf von Werbeplätzen auf den Tickets

Die meisten Veranstalter lagern das Ticketing an Dritte aus. Dafür verlangen diese Dienstleister meistens nennenswerte Gebühren (wenn kostenfplichtige Tickets verkauft werden), was gerade für kleinere Veranstalter oder Veranstaltungen mit kleinen Ticketpreisen ins Geld gehen kann. Das will Ticketfrog ändern. Bei diesem Ticketingportal müssen weder Veranstalter noch Ticketkäufer Gebühren bezahlen. Die Einnahmen generiert Ticketfrog vornehmlich durch den Verkauf von Werbeplätzen auf den Tickets.

Von dieser Werbung soll auch der Ticketkäufer (nicht nur durch günstigere Ticketpreise) profitieren: Auf den Tickets werden Gutscheine platziert, welche dem Ticketkäufer nebst dem gebührenfreien Ticketkauf einen weiteren Mehrwert bieten. Und umgekehrt kann der Werbetreibende sehr zielgenau bei den passenden Zielgruppen zu günstigen Konditionen werben. Zusätzlich handelt es sich in der Regel um eine sehr nachhaltige und emtionsgeladene Werbeform: Ein Ticket bleibt meistens längere Zeit und verbunden mit vielen Emotionen bei seinem Besitzer und landet nach einer Veranstaltung sogar ehr am schwarzen Brett als im Müll.

Eine große Angst des Veranstalters kann auch entkräftet werden: Der Veranstalter kann neben diesen Werbepartnern auch seinem Partner oder Sponsor noch einen von mehreren Plätzen auf dem Ticket einer Veranstaltung anbieten. Das eine schließt das andere nicht unbedingt aus. Zudem haben die Veranstalter die Wahl, ob sie von der Möglichkeit, Werbung auf den Tickets zu platzieren, überhaupt Gebrauch machen wollen. Tun sie das nicht, können sie ein übliches Pricing in Anspruch nehmen, das aber insgesamt immer noch günstiger ist als bei der Konkurrenz ist.

Ticketfrog will aber nicht nur seinem Pricing überzeugen, sondern auch mit einer wichtigen Zusatzfunktion: Der einfach zu bedienende Saalplaner ermöglicht eine individuelle und sitzplatzgenaue Gestaltung eines Veranstaltungsplans. Da ticketfrog.ch weder einen Postversand von Tickets noch physische Verkaufsstellen anbietet, haben Veranstalter zudem die Möglichkeit, eine gewünschte Anzahl Plätze selber zu reservieren und selber zu vertreiben. Nach dem Aufsetzen des Vorverkaufs können diese das Tool auch in die eigene Website einbinden oder eine Kurz-URL für ihre Kommunikation verwenden.

Die Geschäftsidee, welche vor zwei Jahren in der Multimediaagentur MySign AG mit Sitz im Schweizer Olten entstanden ist, hat sich seither von der Idee zum marktfähigen Produkt weiterentwickelt. Ende Juni 2016 wurde die Firma Ticketfrog AG gegründet. Vor kurzem bestand Ticketforg den ersten größeren Härtetest bei der Schlagernacht Olten mit über 3’500 Gästen ohne Probleme. Sowohl der Vorverkauf via Internet wie auch die Eingangskontrollen mit der eigens entwickelten Entry-App funktionierten einwandfrei. Weiterhin konnte ein strategisch wichtige Kooperation mit dem Schweizerischen Turnverband abgeschlossen werden, der offizieller Partner von Ticketfrog ist. Das klingt alles nach einer sehr durchdachten Markteintrittsstrategie mit Alleinstellungsmerkmalen in einem bereits schwer umkämpften Markt.

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