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Finnische Lebensmittel-Rettungsplattform „ResQ“ will auch in Deutschland durchstarten

Nicht nur Verbraucher, Händler und Erzeuger werfen viele Lebensmittel weg, sondern auch Gastronomen. Und genau hier setzt die finnische Lebensmittel-Rettungsplattform „ResQ“ an, die bereits in zahlreichen Ländern wie Finnland, Schweden, Estland und Holland nennenswerte Erfolge erzielen konnte. Seit einigen Monaten ist die Plattform auch in Deutschland an Start und bietet zu Beginn den Service in Berlin, Hamburg und München an. Zeitnah sollen weitere Städte wie Köln, Stuttgart und Leipzig folgen.

Der Dienst ermöglicht den teilnehmenden Restaurants, Cafes oder Hotels, überschüssige Gerichte zum Mitnehmen anzubieten. Die Konsumenten erhalten so die Möglichkeit, zu reduzierten Preisen hochwertige Lebensmittel zu erwerben. Zusammen helfen alle mit, die überflüssige Verschwendung von Nahrungsmitteln durch die Gastronomie zu reduzieren.

Ziel von ResQ ist es, innerhalb eines Jahres 100.000 Nutzer und mind. 2.000 Gastronomie-Partner in Deutschland zu gewinnen. So sollten bis zu 15.000 Mahlzeiten pro Woche gerettet werden. Das dies nicht unmöglich ist, zeigen die bisherigen Ergebnisse. Neun Monate nach Produkteinführung nutzen bereits 55.000 Kunden in Finnland, Schweden, Estland und Hlland diesen Service. Wir drücken die Daumen, dass das ResQ-Team ihre Ziele erreicht.

One Response to Finnische Lebensmittel-Rettungsplattform „ResQ“ will auch in Deutschland durchstarten

  1. Vincent F. sagt:

    Ein Konzept, welches man nur unterstützen kann! Egal aus welcher Sicht. Sei aus der Sicht des Nachfragers (Kunde) oder des Anbieters (Gastronom/ Restaurant). Lebensmittel weg zu schmeißen will keiner fördern. Die Allokation von knappen Ressourcen ist die zentrale Aufgabe der Mikroökonomie. Dabei geht um die Verteilung von Gütern, sodass die Anbieter und die Nachfragerseite optimal befriedigt ist. Im Idealfall stellt der Anbieter so viel, wie viel nachgefragt ist. Kurz ausgedrückt: Nachfrage = Angebot. Dieses Gleichgewicht ist in der Theorie mit Formeln einfach zu kreieren, in der Praxis (in unseren Realität) ein schwer zu erreichendes Vorhaben. Aber wenn man nicht versucht dies zu erreichen, werden nie Fortschritte erzielt, daher befürworte ich sehr das Vorhaben dieser im obigen Artikel vorgestellten Firma.

    Ich bewundere die Arbeit von Gastronomen sehr. Ich stelle mir die Arbeit sehr anstrengend und herausfordernd vor. Was man so mitbekommt, kommt es in der Küche immer auf die Zeit drauf an. Ein Kunde, der lange auf sein Essen warten muss, wird nicht wieder kommen…. daher wird in Küchen schnelles Arbeiten vorausgesetzt. Um während Stoßzeiten vorbereitet zu sein, wird vieles schon vorbereitet. Damit eine Küche überhaupt einwandfrei läuft, ist viel Planung nötig. Man muss die Waren einkaufen, aber im besten Fall nur so viel, wie man am Ende auch braucht. Dann müssen die Waren auch noch ordentlich gelagert werden, damit auch verderbliche Ware nicht so schnell schlecht wird. In diesem Zusammenhang sind Kunststoffpaletten sehr vorteilhaft, beispielsweise von alpha-paletten.de, die die hohen Hygiene-Erwartungen entsprechen. Als Gastronom muss man die vielfältigsten Aufgaben bearbeiten können.

    Das macht diesen Job so interessant. Aber nicht alle, sind für solch einen Job geeignet.
    Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel.
    Viele Grüße.

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