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PRODUCTMATE arbeitet weiter daran, lokale Angebote im Web erlebbar zu machen

Seit 2013 sind viele Start-Ups in Deutschland auf den Local Commerce – Trend aufgesprungen. Danach ist es um die „Buy Local“ – Web-StartUps etwas ruhiger geworden. Trotzdem wird im Hintergrund kräftig daran gearbeitet, dass wieder mehr Käufer im Web auf das Angebot stationärer Einzelhändler aufmerksam werden. Dazu gehören auch die Gründer der lokalen Produktsuchmaschine „PRODUCTMATE“ mit Sitz in Hamburg. Sie haben mit dem Launch ihrer Webseite Ende 2013 zuerst damit begonnen, außergewöhnliche Produkte von kleinen Einzelhändlern und Manufakturen aus Hamburg zu präsentieren.

Ziel von PRODUCTMATE ist es nicht, die Produktpalette der großen Handelsketten zu präsentieren, sondern das Angebot kleiner Händler und Manufakturen ins virtuelle Schaufenster zu stellen. Dafür erweiterte PRODUCTMATE sein Angebot schnell um weitere Städte (neben Hamburg) und denkt auch schon an internationale Expansion (der international verständliche Name soll dabei helfen). Die ursprüngliche Idee, nur eine Produktsuchmaschine anzubieten, soll bald um die Idee erweitert werden, dass die Kunden in Kürze auch Produkte über die jeweiligen Online-Shops der Partnerunternehmen erwerben können. In diesem Punkt nähert sich PRODUCTMATE anderen Wettbewerbern an.

Mir gefällt der Ansatz, Dinge abseits des Mainstreams in den Einkaufsstraßen online sichtbar zu machen. Über Themenwelten und virtuelle Schaufenster werden der Zielgruppe vermeintlich verborgene Schätze ansprechend und menschlich präsentiert. Der User lernt die Macher hinter dem Portfolio über Kurzportraits kennen und kann sich über das Produkt hinaus ein Bild des jeweiligen Stores machen. Ein gutes Beispiel, wie Contentmarketing im E-Commerce-Umfeld umgesetzt werden kann. Konzeptstark.

Gestartet in Hamburg – der Heimatstadt der Gründer – haben sich seit dem Launch der ersten Betaversion im März 2014 mehr als 500 Geschäfte bundesweit für ein OnlineSchaufenster auf PRODUCTMATE entschieden. Etwa 15.000 sorgfältig ausgewählte Inhalte befinden sich mittlerweile auf der Plattform. Dank eines aktuellen Relaunchs sollen die Besucher noch einfacher und tiefer in die PRODUCTMATE-Welt eintauchen können. Aktuell finanziert sich das junge Unternehmen über Affiliate-Gebühren und Abo-Beiträge der teilnehmenden Partner-Unternehmen, die je nach Schaufenstergröße variieren. Bald sollen weitere Einnahmequellen erschlossen werden. Wir bleiben dran.

Grafik: Ursprüngliche Version des PRODUCTMATE-Webdesigns. Vergleichen Sie es mit heute.

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