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Der digitale Spiegel „Dirror“ begeistert nicht nur Smart-Home-Fans

Seit zehn Jahren berichten wir immer wieder über „intelligente“ Spiegel. Die Anwendungsfelder waren sehr unterschiedlich. Erfreulicherweise entwickeln auch immer mehr deutsche StartUps innovative Konzepte und Lösungen zum Thema. So haben im Sommer 2016 Daniel-Jan Girl und Claus Weibrecht in Berlin den digitalen Spiegel DIRROR vorgestellt.

Dieser digitale Spiegel wurde als Schaltzentrale für das tägliche Leben entwickelt. Er ist laut Entwickler der erste digitale Spiegel, der hilft den Tag vorzubereiten, erinnert, informiert und motiviert. Mit nützlichen Features wie Kalender, Uhrzeit, Wetter, E-Mail, Maps, News, Musik, To-Do-Listen, Videotelefonie, Online-Shopping oder einer Stromverwaltung. Damit wird der multifunktionale Spiegel in den eigenen vier Wänden zum Helfer für den Alltag. Die Preise liegen zwischen 1.000 und 2.500 EUR.

U.a. am Verkaufspreis liegt es, dass wir noch nicht alle solch einen digitalen Spiegel zu Hause haben. Und natürlich liegt es noch an fehlender Bekanntheit. Beides wollen die Gründer lösen, indem Sie den Dirror auch an Gastronomiebetriebe, Hotels, Einzelhändler und Gallerien verkaufen. So kann der DIRROR den Gast individuell bei seinem Hotelaufenthalt begleiten. Der digitale Spiegel erinnert an Termine, spricht Restaurant-Empfehlungen aus, gibt Shoppingtipps, zeigt Nachrichten oder das aktuelle Wetter an. Als Fernseher oder riesiger Browser kann DIRROR zudem verwendet werden. Nebenbei können Nutzer das Licht und die Musik im Zimmer übersichtlich und einfach steuern.

In der Hotellobby kann das Gerät als smarter Concierge für die verschiedene Anlässe eingesetzt werden. Hotelgäste können selbständig auf dem großen Touchscreen ihren Aufenthalt planen. So können Flug- oder Bahntickets gebucht und ausgedruckt, Karten für Veranstaltungen reserviert oder Speisekarten des hoteleigenen Restaurants angezeigt werden. Das Amano Grand Central sowie das Ellington Hotel in Berlin nutzen den smarten Spiegel bereits für ihre Gäste. Dieser Vermarktungsansatz erinnert uns an die Erfolgsstory von Bonne Maman. Viele weitere B2B-Anwendungsbeispiele präsentiert DIRROR hier. Eine sehr gelungene Best-Practice-Seite, wie ich finde.

Foto: Intelligenter Spiegel Rebecca Minkoff

One Response to Der digitale Spiegel „Dirror“ begeistert nicht nur Smart-Home-Fans

  1. Sabine sagt:

    Mein Mann hat sich so einen letztes Jahr selber gebaut. Und das war weitaus kostengünstiger 🙂 Mit einem Raspberry Pi, einem alten Monitor und Spiegelfolie. Sieht genau so aus wie der DIRROR und hat, wenn man den alten Monitor weg lässt da dieser bereits vorhanden war, weniger als 100€ gekostet.
    Aber ich finde es schön das die SmartHome Techniken immer weiter gepushed werden. Wir beschäftigen uns schon seit Jahren damit.
    Netter Beitrag 🙂

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