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Mit what3words bekommt jeder Ort der Welt eine Adresse

Das britische Start-Up what3words hat die Welt in ein Raster aus 57 Billionen 3×3 Meter großen Quadraten aufgeteilt. Für jedes dieser Quadrate werden geographischen Koordinaten eindeutige 3-Wörter-Adressen zugeordnet. Somit können alle Standorte der Welt auf präzise und einfache Art und Weise kommuniziert werden. Das bedeutet, dass es für jede Person und für jeden Ort weltweit eine Adresse gibt. Selbst dort, wo keine Hausnummer oder Postleitzahl existiert.

Kuriere in Europa und den USA nutzen what3words schon heute, um Waren schneller und punktgenau auszuliefern. Eine andere Anwendung hilft Touristen, Treffpunkte oder Geheimtipps aufzufinden – von versteckten Plätzen in Parks über Strandabschnitte bis hin zu anderen nicht adressierten Standorten. Die Auslieferung von Drohnen an jeden beliebigen Ort wird erst dank solcher Anwendungen möglich bzw. denkbar. Die nie dagewesene Präzision dieser Lösung kann auch dem autonomen Fahren einen neuen Schub verleihen. Viele weitere Anwendungsbeispiele und Case Studies werden auf der Webseite von what3words präsentiert.

Und natürlich wurden auch schon zahlreiche Investoren auf dieses britische Start-Up aufmerksam. Die Deutsche Bahn Digital Ventures GmbH, die den Start-up-Fonds des DB-Konzerns verwaltet, verkündete vor kurzem, sich an dem globalen Adresssystem what3words zu beteiligen. Dabei überzeugte die Investoren nicht nur die bisherige Leistung und der hohe Kundennutzen. In Kürze will what3words auch die Spracherkennung einführen. Dies kann aus Sicht der DB die Navigation von Fahrzeugen sowie die Bedienbarkeit des Dienstes für Unternehmen und deren Kunden erneut entscheidend verbessern.

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