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REV-ALE-UTION: Toast Ale macht Bier aus altem Toastbrot

Tristram Stuart ist weltweit einer der bekanntesten Aktivisten, der gegen die weltweite Lebensmittelverschwendung ankämpft. Er klärt auf. So wird in England fast 40 % des Frischbrotes weggeworfen. Ein Skandal. Doch Tristram Stewart prangert nicht nur an, sondern will auch als Social Entrepreneur die Welt verbessern. Als er in Brüssel das Babylon-Bier trank, das u.a. aus fermentiertem Brot hergestellt wurde (wie es schon die Babylonier vor 7.000 Jahren taten), kam er auf die Idee, unter die Bierbrauer zu gehen.

Seine Biermarke heißt sinnigerweise „Toast Ale“. Mit diesem Projekt wurde er schnell landesweit bekannt, auch, weil Jamie Oliver ein Fan dieses Social Startups ist und dafür kräftig die Werbetrommel rührt. Mittlerweile gibt es nicht nur mehrere Biersorten vom Toast Ale, sondern das Bier wird auch in 200 Läden in England verkauft. Das ist ein sehr beachtlicher Erfolg und zeigt, dass das Bier auch schmecken muss.

Jetzt versuchen zwei Gründerinnen aus den USA, die Idee in die USA zu tragen, auch unter dem Namen „Toast Ale“. Sie versuchen aktuell, 35.000 USD via Crowdfundingaktion einzusammeln. Danach wollen Sie in Kooperation mit kleinen Brauereien damit starten, das Taste Ale auch in den USA zum Verkaufsschlager zu machen. Hierbei handelt es sich um ein Copy Cat ganz im Sinne des „Erfinders“. Denn die Erlöse werden komplett gespendet, um die Lebensmittelverschwendung weltweit deutlich zu reduzieren.

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