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Original Unverpackt bringt mit Original Selbstgemacht erste eigene Produkte heraus

Ab November 2012 arbeitete Milena Glimbovski mit ihrem Team an ihrem Traum, ein Ladengeschäft in Berlin zu eröffnen, in dem lose Waren ohne Einweg-Plastikverpackungen angeboten werden. Wir haben den Weg hier im Blog fast von Anfang an medial begleitet. Die Crowdfundingaktion ein halbes Jahr vor Start vor ein enormer Erfolg. Der Medienhype rund um die Geschäftseröffnung im September 2014 war beachtlich.

Ein Jahr nach der Eröffnung zog Milena Glimbovski in ihrer Pressemitteilung ein erstes sehr positives Zwischenfazit. Demnach eröffneten zahlreiche Unverpackt-Geschäfte in ganz Deutschland zum Teil auch dank ihrer Untersützung, z.B. via Wochenendseminare. Viele Schulklassen besuchten seither das Vorzeigegeschäft in Berlin. Das Sortiment konnte schnell auf mehr als 500 Waren erhöht werden (mittlerweile sind es mehr als 600 Artikel).

2016 folgte der Online-Shop, in dem Non-Food-Produkte rund um den Zero-Waste-Lifestyle angeboten werden. 2017 kam dann der Online-Kurs dazu, der Menschen helfen soll, die sich beruflich neu orientieren und ihren eigenen Unverpackt-Laden eröffnen wollen. Und jetzt bietet „Original Unverpackt“ die ersten DIY-Sets für Deo und Zahnpasta an, die Zero-Waste-Interessierten anhand von drei Produkten zeigt, dass man Kosmetika im Handumdrehen selber zu Hause herstellen kann.

Die dazu begleitende Crowdfundingaktion hat das Mindestziel bereits erreicht. Weitere Produkte sollen folgen. Das ist ein schönes Beispiel, wie man sein Geschäftskonzept ständig erweitern kann, ohne die Marke zu verwässern. Dabei steht nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund (ansonsten hätte Milena Glimbovski wahrscheinlich schnell ein Franchisekonzept eingeführt), sondern die Vision, Verpackungsmüll zu reduzieren. Und jetzt soll auch noch sichergestellt werden, dass in die Waren keine unnötigen, ungesunden Inhaltsstoffe gelangen. Die Mission geht weiter.

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