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Die Kaya-Kato Gründer wünschen sich für Start-Ups weniger Hürden bei Ausschreibungen

Derzeit können wir uns fast täglich im Fernsehen sogenannte „Wünsch-Dir-was“ – Talkshows anschauen. Innerhalb dieses Formates können Bürger wie du und ich Fragen an die Politiker stellen und Wünsche äußern. In der heißen Phase des Wahlkampfs versuchen sich dann Politiker darin zu überbieten, möglichst viele Wünsche zu erfüllen bzw. ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Warum sollten also auch nicht hier im Blog Wünsche von Gründern oder Unternehmern geäußert werden, um ihr Leben in Zukunft zu verbessern? Im Rahmen meiner Recherche bin ich dabei im Rahmen eines Presseinterviews auf ein wichtiges Statement von Stefan Rennicke, Mitgründer vom Kölner Arbeitsmodelabel KAYA&KATO, gestoßen.

„Vor allem würde ich mir mehr Unterstützung durch die Politik wünschen. Die öffentliche Hand als größter Einkäufer von Dienstleistungen und Produkten in Deutschland gibt jungen Unternehmen wie uns keine Möglichkeit in Pilotprojekten zusammenzuarbeiten. Die Hürden durch Nachweise sind so hoch, dass ein Start-up oder junges Unternehmen von öffentlichen Ausschreibungen praktisch ausgeschlossen ist. Deswegen ist es dringend notwendig, dass Behörden des Bundes und Landes Formate entwickeln, mit denen sie jungen Unternehmen und Start-ups, deren Geschäftsmodelle nachhaltige Ziele verfolgen, die Möglichkeit einer Zusammenarbeit geben.“

Tatsächlich werden Start-Ups nicht rechtlich, aber faktisch aufgrund von hohen bürokratischen Hürden häufig ausgegrenzt, nicht nur bei Ausschreibungen, sondern auch bei Fördermittelanträgen. Liebe Behörden, macht es in Zukunft bitte einfacher und gerechter, damit Start-Ups nicht weiter ausgegrenzt werden. Wir leben in einer Zeit des Wandels, in dem alte häufig sehr bald durch disruptive Geschäftsmodelle abgelöst werden. Selbst Großunternehmen erkennen das und arbeiten verstärkt mit Start-Ups zusammen. Die öffentliche Hand, die auch beim Thema das Schlusslicht darstellt, sollte auch in diesem Punkt schnell aufschließen und die Start-Ups als Partner und nicht weiter als Feinde ansehen bzw. behandeln.

Mehr Infos zu KAYA&KATO: Das Kölner Label KAYA&KATO ist Produzent hochwertiger, fairer und stylischer Arbeitskleidung. Aktuell fertigt das Start-up Schürzen und Kochjacken für Endkunden, Gastronomie und Hotellerie und Kasacks für Mitarbeiter in Pflege und medizinischen Bereichen. Stoffe in Spitzenqualität und schöne Designs bestimmen die Kollektion von KAYA&KATO. Genäht unter fairen Bedingungen – mit Stoffen aus kontrolliert biologischem Anbau, stehen bei der Produktion der Arbeitskleidung Respekt, Fairness und Qualität im Mittelpunkt. KAYA&KATO verlässt sich nicht nur auf Siegel und Zertifikate. Das Kölner Label weiß, wer die Baumwolle anbaut, wie sie angebaut wird, wo die Stoffe gesponnen und die Arbeitskleidung genäht wird, kennt Partner und Zulieferer persönlich.

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