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myClubs adressiert eine neue Zielgruppe und lockt damit neue Investoren an

Früher musste man die ganze Schallplatte kaufen, selbst wenn einem nur wenige Lieder darauf gefielen. Heute kann man wie selbstverständliche einzelne Lieder downloaden oder zum Festpreis einen Streamingdienst nutzen. Warum sollte diese Idee nicht auch auf den Fitnessmarkt übertragbar sein? Diese Frage stellte sich Tobias Homberger und gründete 2014 in Wien die myclubs GmbH in Wien. Das österreichische Start-Up bietet seit 2015 (erst in Wien, mittlerweile in zwölf Städten in Österreich und Schweiz) eine digitale Sportmitgliedschaft für alle an, die nach Abwechslung suchen und gerne Neues ausprobieren. Mit einer einzigen Mitgliedschaft zum Fixpreis haben myClubs Kunden mittlerweile Zugang zu 500 Sportanbietern in Österreich und der Schweiz.

Egal ob Yogaeinheit, Tageskarte fürs Fitness-Studio oder Tennisplatzmiete, alles ist in der myclubs-Mitgliedschaft enthalten. Der Kunde kann zwischen verschiedenen Aboangeboten, die monatlich kündbar sind und einer 10er Karte wählen. Im Vergleich zu Einzelkarten ist myclubs damit deutlich günstiger, ohne die Wahlfreiheit und Flexibilität der Kunden einzuschränken. Der User kann mithilfe der myclubs-App nach Standort, Zeitfenster, Sportpartner oder gewünschter Sportart suchen. Einen Klick später hat der User das gewünschte Sportangebot gebucht. Das Motto von myclubs lautet: „one membership. unlimited sports.“ Die Angebote stammen vorwiegend von inhabergeführten Sportanlagen und -studios.

Das Angebot kommt nicht nur bei Privatkunden sehr gut an. Deshalb bietet myclubs seit 2016 auch das Mitgliedschaftsmodell für die Mitarbeiter von Businesskunden an. Durch das myclubs Corporate Fitness Modell können Unternehmen jetzt mit einem Angebot fast jeden Sportwunsch ihrer MitarbeiterInnen erfüllen. Die MitarbeiterInnen haben die Wahl aus über 3.000 wöchentlichen Workouts an über 300 unterschiedlichen Standorten. Unternehmen wie SAP, PwC oder die Raiffeisen International AG setzen bereits auf das myclubs B2B Konzept. Die B2B-Kunden schätzen dabei die große Auswahl für die Mitarbeiter sowie den einfachen, digitalen Buchungsprozess. Zudem wurden auch schon erste Kooperationen mit Versicherungen getestet, um den Versicherten Anreize zu bieten, sich sportlich zu betätigen.

Nicht nur die guten Zahlen, sondern gerade die Einführung des Corporate Fitness Modells hat in jüngster Zeit zahlreiche Investoren dazu veranlasst, bei myclubs einzusteigen. Seit kurzem sind der aws Gründerfonds, Speedinvest und Push Ventures dabei. Ebenfalls mit an Bord sind Hansi Hansmann und die Gründer der Diabetes-App mySugr, die vor kurzem einen erfolgreichen Exit feiern konnten. Neben der sehr positiven Perspektiven dank der Einführung des Corporate Fitness Modells hat die Investoren auch die Perspektive der internationalen Expansionspläne überzeugt. Damit steht das Konzept auf mehreren „Füßen“. Umsätze und Erträge können nachhaltig steigen, ohne dass alles auf eine Karte gesetzt wird.

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