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Berliner Shopping-App-Start-Up Wysker will via ICO sehr viel Geld einsammeln und groß herauskommen

Schon von Wysker gehört? Nein? Kein Problem. Bisher handelt es sich erst um ein Ideenkonzept. Konkret wollen die Gründer des gleichnamigen StartUps mit Sitz in Berlin in Zukunft eine revolutionäre Shopping-App auf den Markt bringen. Und Geschwindigkeit spielt dabei eine große Rolle.

Innerhalb von einer Sekunden sollen 30 Bilder im Schnelldurchlauf angezeigt werden. Wenn dem Nutzer ein Design gefällt, kann er via Fingerzeig das „Laufband“ stoppen und mit einen Klick in den Partnershop gelangen, in dem das Produkt angeboten und verkauft wird. Wysker kassiert als Vermittler entsprechende Provisionen.

Klingt ganz nett, aber mehr auch nicht, oder? Deshalb plant Wysker, dass die Kunden die Hoheit über ihre Daten behalten und zusätzlich sog. wys Token (eigene Blockchain-Währung von wysker) erhalten, wenn sie die App nutzen, Bilder anschauen, Werbetreibenden ihre Daten (inkl. Nutzungsverhalten) zur Verfügung stellen oder Käufe tätigen. Umgekehrt fungieren die wys-Token auch als Zahlungsmittel in der App.

Da die wys-Token wie jede Blockchain Währung an Wert gewinnen sollen, sollen die Kunden, die zum Erfolg der App beigetragen haben, monetär (via wys-Token) belohnt werden. Und genau mit diesen Stellschrauben wollen die Gründer von Wysker Amazon und Co. angreifen. Um allerdings diese Vision umsetzen zu können, braucht es neben guten Mitarbeitern, begeisterten Kunden und Fans sowie vielen guten Ideen auch das nötige Kleingeld.

Und wie könnte es anders sein, auch in der Geldbeschaffung will Wysker neue Wege gehen. Es soll kein „Kleingeld“ via Crowdinvesting (wenn im Rahmen dieser Maßnahmen Start-Ups auch schon siebenstellige Summen einsammeln konnten) generiert werden, sondern das Big Money via Initial Coin Offering (ICO). Durch den Verkauf von wys Token sollen ab heute 18:00 Uhr bis zu 25 Mio. USD eingesammelt werden. Damit das IPO schnell an Fahrt aufnimmt, sollen die Erstzeichner einen Rabatt erhalten.

Und damit sich die IPO-Zeichner ein Bild von ihrem Investement machen können, haben die wysker-Gründer ein 15-seitiges White-Paper veröffentlicht. Hier wird erläutert, wie das durch den ICO eingesammelte Geld ausgegeben werden soll. Noch spannender. In einer Graphik wird gezeigt, an wen die wys Token verteilt werden soll. 60 % der wys Token sollen demnach an die ICO-Zeichner gehen, 25 % an das wysker Team, 10 % an die wysker Nutzer und 5 % an strategische Partner.

Und wer steckt nun hinter dem Start-Up? In einem Faz-Artikel wird mehr darüber verraten. Gründer und CEO ist Tobias Haag, der vorher im Salesteam von Google gearbeitet hat. An seiner Seite arbeiten seine Schwester und Kai Jaeger, der früher für Microsoft gearbeitet hat. Hinzukommen kommen Mitarbeiter von Google Deepmind, Fintechs und anderen Start-Ups. KPMG berät in Sachen Blockchain. Oder anders formuliert, hier sind „Goldgräber“ tätig, die hoffen, als Early Birds groß absahnen zu können. Mal schau´n, ob die Rechnung aufgeht.

Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um eine Anlage- oder Beteiligungsempfehlung. Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Wir übernehmen keine Haftung für Fehlinvestments. Vielmehr ist unser Ziel, hier innovative Projekte und StartUps vorzustellen, um die Leser zu inspirieren.

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