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Allbirds Schuhe aus Merinowolle sind die Stars im Silicon Valley

Der Neuseeländer Tim Brown konnte auf eine erfolgreiche Fußballkarriere zurückschauen, als er nach Karriereende 2012 in ein tiefes Loch fiel. Was sollte er nun aus seinem Leben machen? Im ersten Schritt besuchte er die London Business School. Letztlich kam er auf die Idee, Schuhe zu erfinden, deren Obermaterial nicht aus Leder, sondern aus Schafswolle besteht. Kein Wunder, ist Neuseeland schliesslich das „Land der Schafe“.

Die Idee war, dass die Kunden nicht nur im Sommer Sneaker ohne Socken anziehen könnten, sondern das ganze Jahr. Tim Brown probierte viel aus. Dank einer Kickstarter-Aktion im Jahr 2014 erhielt er genug Rückenwind, um den Durchbruch mit seinen Allbirds zu schaffen. Der Ingenieur und Nachhaltigkeitsexperte Joey Zwillinger aus San Franciso stieg mit ein und entwickelte den Stoff (bestehend aus Merino-Wolle und Kunststofffasern), der die Gründer und Kunden träumen ließ. Investoren stiegen ein.

Seit 2016 sind sie nun auf dem Markt, die Allbirds Schuhe. Sie bestechen durch ein minimales Design und sind damit nahezu zeitlos. Vielmehr begeistert alle der Tragekomfort der Schuhe. Und wenn sie schmutzig sind, können sie einfach in die Waschmaschine gesteckt werden. Das überzeugt nicht nur viele Techies im Silicon Valley, sondern auch Promis wie Google-Gründer Larry Page und Hollywood-Stars wie Ryan Gosling und Matthew Mc-Conaughey.

Jetzt ist aus der Sicht der Gründer die Zeit reif, um mit ihren Allbirds die Welt zu erobern. Ihr erstes Ladengeschäft haben sie im Mai 2017 im Silicon Valley eröffnet, schließlich kommen hier Menschen aus der ganzen Welt vorbei, um sich vom „Silicon Valley Virus“ anstecken zu lassen. Jetzt wurde das zweite Geschäft in der Weltmetropole New York eröffnet. Und das wird sicherlich nicht das letzte Geschäft gewesen sein, das Allbirds eröffnet hat. Wir werden sicherlich noch viel von dieser hippen Schuhfirma hören.

Foto: Allbirds

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