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Betreiber von Einkaufszentren bietet Pop-Up-Shops für E-Commerce-Anbieter und Start-Ups an

Einkaufszentren müssen sich heute etwas einfallen lassen, um die Kunden noch in ihre Shoppingtempel zu lotsen. Umgekehrt wollen Kunden Produkte erst anfassen oder testen, bevor sie sie im Onlineshop einkaufen. Deshalb eröffnet Simon, der größte Betreiber von mehr als 300 Einkaufszentren in den USA, „The Edit“. Dabei handelt es sich um Pop-Up-Shops, die in den Simon-Einkaufszentren eröffnet werden. Hier können sich Onlineshops für eine Mindestmietdauer von einem Monat einmieten, um ihr Produktspektrum anzubieten.

Das ist eine echte Besonderheit, denn normalerweise kann man in Einkaufszentren nur Flächen mit langer Mietdauer anmieten. Und Start-Ups erhalten in der Regel erst gar nicht die Möglichkeit, Ladengeschäfte in Einkaufszentren anzumieten. Aber Simon weiß, dass es seinen Besuchern immer wieder etwas Neues zu bieten hat. Und genau dafür soll „The Edit“ sorgen. Hier können sich E-Commerce-Start-Ups ab 500 USD pro Monat einmieten, inkl. Mobiliar und Werbedisplays.

Derzeit testet Simon das neue Pop-Up-Konzept in Roosevelt Field, dem zweitgrößten Einkaufszentrum in New York. Die Betreiber des Einkaufszentrums achten auf eine gute Durchmischung der Geschäfte in der Pop-Up-Area, von Mode-, Lebensmittelgeschäften und Anbietern von Gadgets. Wenn die Tests erfolgreich laufen, sollen weitere Einkaufszentren folgen. Hoffentlich übernehmen Betreiber deutscher Einkaufszentren auch bald die Idee.

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