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Festival Lodge Start-Up „My Molo“ hat ein Herz für Obdachlose

Nico, Fritz und Mathias haben im Jahr 2015 ihr Jobs hingeschmissen, um ihren Traum vom mobilen Festival-Hotel umzusetzen. Diese faltbaren Festival Lodges bieten allen eine Alternative, die auf Festivals nicht länger in kalten Zelten auf hartem Boden übernachten wollen. Die My Molo Lodges bieten auf 4,2 qm ein Bett für zwei, Strom, WLAN, Kühlschrank und Zugang zu Toiletten. So können auch diejenigen, die Camping nicht mehr so cool finden, trotzdem beim Musikfestival mittendrin bleiben.

Mittlerweile bieten mehr als 20 Festivalanbieter diese bequeme Form der Unterbringung mitten auf dem Veranstaltungsgelände an. Die Auslastung kann sich mittlerweile sehen lassen, allerdings gibt es im Winter keine Open Air Festivals und damit auch keine Verwendung für die mobilen Lodges. Was tun? Die drei Gründer hat auch diesbezüglich eine geniale Idee. Von November bis März dienen die mobilen Hotelzimmer als Notunterkunft für Obdachlose auf dem Gelände der St. Piuskirche in Berlin-Friedrichshain.

Das Projekt wird aktuell von der Gemeinde Brot des Lebens und der Caritas finanziert. Weiterhin wurde im letzten Jahr erstmals via Betterplace Geldspenden eingesammelt, damit sich das Projekt nahezu selbst finanziert. My Molo stellt die Lodges für einen geringen symbolischen Mietpreis bereit. In Vordergrund steht, denjenigen zu helfen, die dazu selbst nicht mehr in der Lage sind. Das ist ein gutes Beispiel, wie auch Start-Ups Obdachlosen helfen können.

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