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WeWork will dieses Jahr die erste Entrepreneurship-Grundschule für Kinder eröffnen

Als Rebekah und Adam Neumann (Gründer und CEO des Coworking-Imperiums WeWork) vor der Herausforderung standen, eine passende Schule für ihr ältestes Kind zu finden, waren sie vom bestehenden Angebot in New York City nicht gerade begeistert. Und was machen Entrepreneure in solchen Situationen? Sie bauen ein Alternativangebot auf. Genauso sollte es kommen und un Rekekah Neumann entwickelte mit ihrem Mann das Konzept von WeGrow, einer ganz neuen Art von Grundschule, in der sich Kinder frei entfalten können und auch von Beginn an lernen sollen, wie man als Entrpreneur gute Ideen entwickelt und umsetzt.

Nachdem das Konzept erstellt war, entschieden sie sich für einen Markttest. In Kooperation mit einer New Yorker Schule testeten sie ihr Konzept mit ausgewählten Schülern, darunter ihrer Tochter. Der Markttest lief so erfolgreich, dass jetzt im Herbst 2018 im New Yorker Chelsea die WeGrow Schule eröffnen soll (für Kinder zwischen 3 und 9 Jahren). Bis zum 12. Januar 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist. Auch wenn sich jeder bewerben kann, sind die Aufnahmehürden hoch. Die Schulgebühr soll 36.000 USD pro Jahr betragen. Von Beginn aber soll es Voll- und Teilstipendien geben, damit nicht nur die Kinder von reichen Managern und Unternehmern dabei sein können.

Weiterhin soll es einen anspruchsvollen Aufnahmetest geben. Unterrichtet wird nicht nur theoretisch. Die Kinder sollen von Beginn an Projekte planen und anschliessend auch umsetzen. So wird mit einem Bauernhof zusammengearbeitet, auf dem die Kinder einen Tag in der Woche verbringen sollen und die hergestellten Produkte auch vor Ort an Kunden verkaufen können. Einige Bildungsexperten sind sich nicht sicher, ob hier die Kinder zu schnell ins „kalte Wasser“ geworfen und zu schnell den Ernst des Lebens kennenlernen. Den Initiatoren geht es eher darum, dass sich die Kinder von Beginn an frei entfalten und ihren Neigungen entsprechend lernen und sich ausprobieren können. Mehr Infos dazu gibt es unter We-Grow und Fast Company.

Die Idee solche Micro-Schools ist nicht ganz neu. Wir finden es gut, dass findige Unternehmer neue Schulkonzepte konzipieren, testen und umsetzen. Auch deshalb, damit Schüler in Zukunft eine größere Auswahl vorfinden. Vor allem in der Oberstufe wäre das sehr wünschenswert und man nicht erst bis zu Studium warten muss, um das Fach „Entrepreneurship“ belegen zu können. Alternativ oder ergänzend zu neuen Schulkonzepten würden wir uns aber auch wünschen, dass auch in der herkömmlichen Schulen mehr Entrepreneurship-Workshops angeboten werden würden, auch von WeWork. So könnte WeWork Werbung in eigener Sache machen und mehr Schülern dabei helfen, den Unternehmer in sich zu finden.

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