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Blockchain-Technologie kann Leben retten

Wichtige Gesundheitsinformationen eines Patienten sind häufig an verschiedenen Orten (Haus- und Fachärzte, Krankenkassen, Krankenhäuser, etc) bruchstückhaft archiviert und leider nur selten für den behandelnden Arzt vollumfänglich zugänglich. In diesem Fall können berechtigte Datenschutzüberlegungen dazu führen, dass das Leben des Patienten gefährdet wird. Zahlreiche Forscher, StartUps und Player in der Gesundheitsbranche arbeitet daran, dieses Problem nachhaltig zu lösen.

So haben Forscher am MIT Media Lab bereits ein Prototypen-System namens MedRec entwickelt, das auf einer privaten Ethereum-Blockchain basiert. Im Rahmen dieser Datenbankstruktur wird geprüft, wer Gesundheitsinformationen zu Patienten einsehen und verändern darf, welche Medikamente ein Patient nehmen muss. Als Miner, die ihre Computer für die Speicherung und Verifzierung der Daten zur Verfügung stellen, kommen Forscher und Mitarbeiter in der Gesundheitsbranche in Frage, die als „Belohnung“ Zugang zu aggregierten, anonymisierten Daten aus den Patientenakten erhalten. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass die Patienten vorher ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Mehr dazu siehe Technology Review.

Sehr ausführlich beschäftigt sich der digitale Patient Blogger Dr. Johannes Bittner in einem Artikel mit den Möglichkeiten, die die Blockchain-Technologie der Gesundeitsbranche bietet. Demnach kann die neue Technologie dabei helfen, elektronischer Patientenakten zu verwalten (siehe oben), digitale Ausweissysteme zu errichten und zu verwalten, gefälschte Arzneimittel zu identifzieren und Transparenz im Rahmen von klinischen Studien zu generieren.

Dieser Artikel erscheint im Rahmen der Reihe „Blockchain verändert die Welt“.

Fotoquelle: Discovering Hands

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