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Lösen Verpackungen aus Algen in Zukunft das Müllproblem?

In fast jedem Geschäft werden Produkte in Plastikverpackungen angeboten. Das Problem: Es dauert häufig 100 Jahre und mehr, bis Plastik vollständig abgebaut wird. Auch deshalb gibt es immer mehr Müllkippen, die aus allen „Nähten platzen“. Und die Plastikmüllinseln auf den Weltmeeren haben mittlerweile traurige Berühmtheit erlangt. Und genau deshalb engagieren sich immer mehr Bürger, staatliche Institutionen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, um dieses Problem zu lösen. Vorbildlich ist es, wenn sich mehrere solche Partner zusammenschließen.

Solch ein Beispiel ist das Forschungsprojekt Mak-Pak. Beteiligt sind die Partner Alfred-Wegener-Institut, die Hochschule Bremerhaven und die NORDSEE GmbH. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Hierbei handelt es sich um ein auf zwei Jahre angelegtes wissenschaftliches Projekt mit dem Ziel, eine nachhaltige Verpackungslösung aus Makroalgen für den Lebensmittelhandel zu entwickeln.

Ziel des Mak-Pak Projektes ist es, eine nachhaltig produzierte, entsorgbare und ggf. essbare Verpackungslösung als Darreichungsform für Lebensmittel im Außerhausverzehr sowie im Imbiss-Segment zu entwickeln. Dabei soll die Verpackungslösung ausschließlich aus marinen, spezifischen Makroalgen-Rohstoffen zur Reststoffverwertung bestehen. Das Rohmaterial soll aus ausgewählten, veredelten Makroalgenarten bestehen.

Das Verpackungsdesign wird von der Firma NORDSEE konzipiert und nach der technischen Entwicklung in deren Filialen getestet. Die Forschungspartner Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und die Hochschule Bremerhaven werden die passenden Rohstoffe identifizieren, produzieren und die technische Entwicklung des Verpackungskonzepts vornehmen.

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