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Der 1-EURO-Handwerker hat die Zahl der Neuaufträge verdreifachen können

Hier im Blog haben wir schon häufiger über „Zahl was Du willst“-Angebote berichtet. Mal handelt es sich um eine Marktforschungsaktion, mal um eine Mundpropaganda-Aktion, mal um eine Markteinführungsmaßnahme, mal um den Kampf gegen den Preisverfall in einer ganzen Branche und mal um ein Solidaritätskonzept, damit sich jeder Gastronomiegast unabhängig von seiner Zahlungsfähigkeit eine warme Mahlzeit pro Tag leisten kann. Jetzt sind wir erneut auf eine Zahl-was-Du-willst-Aktion aufmerksam geworden, deren Ergebnis uns begeistert:

Als Wolfgang Sief die Heizungs- und Solarfirma Siko von seinem Vater übernahm, entschied er sich, die Kunden entscheiden zu lassen, wieviel Sie für die Servicetätigkeit der Handwerker bezahlen würden, es müsste allerdings mind. ein Euro sein. Ziel war es, dass alle Kunden zufriedengestellt werden und den Service weiterempfehlen. Und das funktioniert. Seit der Einführung des 1-EURO-Angebotes haben sich laut eines Berichtes von ORF.at die Zahl der Neuaufträge im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Und auch die Umsätze und Rendite stimmt bisher. Bisher haben fast alle Kunden aus Sicht von Wolfgang Sief einen fairen Preis für die Leistung bezahlt. Und gerade Kunden, die nach Ende der Garantiezeit alles aus eigener Tasche zahlen müssen, schätzen die Möglichkeit, die Preise zu bestimmen. Und Wolfgang Sief erkennt an der Höhe der Summe sofort, wann vielleicht etwas beim Kunden schiefgelaufen ist, weil die Installateure seiner Firma viel zu späte gekommen sind. Dann kann er sofort ansetzen und die Probleme beseitigen. Clever. Gefällt mir fast so gut wie die Idee von Graniterock, dass die Kunden weniger bezahlen können, wenn sie unzufrieden sind.

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