In Idee - NonProfit

Auch Städte und Kommunen brauchen smarte Ideen und klare Positionierungen



Bildquellenangabe: Ernst Rose / pixelio.de

Heute haben wir schon über mehrere Mobilitätsangebote der Zukunft berichtet. Angetrieben werden solche Zukunftskonzepte häufig von Wirtschaftsunternehmen. Aber auch Städte und Kommunen sind gefragt, Zukunftskonzepte zu entwickeln bzw. zu begleiten. Ein gutes Beispiel dafür ist das Modellprojekt SimplyCity des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, das von Juni 2009 bis 2011 erstmalig durchgeführt wird. In den aus 25 ausgewählten NRW-Städten Muhlheim an der Ruhr und Arnsberg soll der öffentlich Stadt- und Verkehrsraum von allen baulichen Anlagen sowie verkehrstechnischen- und mobilitätsspezifischen Elementen (Bänke, Papierkörbe, Infostelen etc.) befreit werden, die überflüssig oder kontraproduktiv sind.

Ich hoffe, dass die beiden Städte in NRW die Chance nutzen, nicht nur in Sachen „Verkehr“ zu Simply City zu werden. Denn viele Ideen werden vereitelt oder unnötig lang behindert, weil die zuständigen Behörden „Steine in den Weg legen“. Über genau solch ein Beispiel haben wir heute Morgen berichtet. Es reicht einfach nicht mehr, dass sich viele Städte und Kommunen als gründer- oder unternehmerfreundlich geben. Auf die Taten kommt es an. Und nur wenn Unternehmer ihre Ideen auch mit hoher Planungssicherheit umsetzen können und von Behörden nicht unnötig blockiert zu werden, wird dadurch auch die Wirtschaft gefördert.

Viele Kommunen haben sich dafür entschieden, sog. Branchencluster aufzubauen, um dadurch neue, zukunftsträchtige Unternehmen anzulocken. Das ist ein Weg, aber eben nur einer von vielen. Man kann sich auch positionieren, indem man branchenübergreifend Lösungen und Leistungen anbietet. Die „Simply City“ ist nur ein mögliches Beispiel dafür. Wie wäre es mit der „Speed City“. Nein, damit meine ich nicht, dass das Tempolimit in dieser Stadt aufgehoben werden soll. Aber wie wäre es, wenn in dieser Stadt die Genehmigungen schneller als irgendwo sonst erteilt werden. Um das zu erreichen, müssten die Behörden aus Kundensicht alle Abläufe optimieren. Viele gute Ansätze gibt es schon in verschiedenen Städten, aber eben noch nicht aus einem Guss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *