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Gute Ideen für die Deutsche Bahn

Der fairmittlungs-Blogger verbrachte vor kurzem im Zug sieben Stunden auf den Weg nach Frankfurt am Main. Irgendwann wurde es ihm zu langweilig, zu lesen und so hat er sich entschieden, gute Ideen für das Angebot der Deutschen Bahn zu entwickeln. Hier will ich die Ideen präsentieren, die mir am besten gefallen haben:

  1. Abteilung für Networker
    Angebot von Plätzen, um Businesskunden aus anderen Städten kennen zu lernen.
    Vorteil Kunden: keine Langeweile, Business Kontakte, Neukunden Vorteil Bahn: mehr Umsatz, da sie hierfür Entgelt verlangen kann, damit der Platz (natürlich mit dem Firmennamen und Kontaktmöglichkeit) reserviert wird. Diese Idee wurde bereits von der französischen Bahn in diesem Jahr umgesetzt. Wir haben hier im Blog im Juli 2006 darüber berichtet.
    Weiter gedacht hat der fairmittlungsblogger, auch zum Abteile speziell für Singles nach gleichem Prinzip anzubieten.
  2. Zufriedenheitsmanager
    Dieser erkundigt sich um das Wohlbefinden der Reisenden, nimmt Feedback auf, holt sich Email Adresse für den Newsletter, damit der Reisende das nächste Mal ein individuell zugeschnittenes Angebot für die nächste Reise bekommt (So wie es die Reisebüros machen).
    Aus meiner Sicht kann der Zugbegleiter diese Funktion übernehmen. Er kann auch Verbesserungsvorschläge einsammeln und erfragen. Neben dem Zugbegleiter sollte es auch in jedem Abteil einen Kasten geben, in dem man Feedback zum Service und Verbesserungsvorschläge abgeben kann. Als Incentive kann man die besten Ideen mit Bahngutscheinen belohnen.
  3. Mobile Massage
    Um besser entspannen zu können, einen selbständigen Masseur (Dieser verlangt z.b 1€/Minute) engagieren, der die Reisenden paar Minuten massiert. Keine Kosten – Mehr Zufriedenheit & Entspannung. Neben dem mobilen Masseur kann man sich noch viele andere Dienstleistungen und Angebote vorstellen, die einen Mehrwert für die Gäste bedeuten und keine Kosten für die Bahn verursachen.

Neben den Ideen, die ich schon oben ergänzt habe, habe ich aber noch weitere Anregungen:

  1. Kommunikation via Blog mit den Kunden
    Die Kunden haben zu wenig Möglichkeit, mit den Mitarbietern der Deutschen Bahn ins Gespräch zu kommen. Das könnte mit einem Blog teilweise gelöst werden. Hier könnte die Bahn gute Ideen erhalten und bereits umgesetzte Ideen präsentieren.
  2. sanifair-Toilettenkonzept
    Wir haben hier im Blog über das sanifair-Konzept der Tank & Rast berichtet. Der Zutritt zu den Toiletten kostet 50 Cent. Dafür erhält man aber ein Coupon im Wert von 50 Cent, den man im Restaurant einlösen können. Cross Selling par excellence.
  3. Namenssponsoring für Züge
    Eine zusätzliche Einnahmequelle könnte die Deutsche Bahn erschließen, wenn sie die Namen der Züge „verkaufen“ würde an Namenssponsoren. Warum sollte ein Zug eigentlich nicht Coca Cola Zug heißen?

Haben Sie auch gute Ideen? Dann beteiligen Sie sich doch am Brainstorming für einen besseren Service in der Deutschen Bahn.

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15 Responses to Gute Ideen für die Deutsche Bahn

  1. Kai sagt:

    Ich war zunächst von der Idee mit dem Handyticket begeistert. Das funktioniert aber nur wenn man auch über das Handy bucht. Für mich wäre es praktisch wenn man sich das onlineticket (am PC gebucht) per MMS ans Handy schicken lassen könnte. Z.Zt. hampelt man immer mit dem DIN-A4 Bogen rum.
    Ich weiss, folgendes gehört nicht zum Brainstorming aber es ist als Kommentar gedacht:
    Das mit dem Masseur wäre für michtz nicht der Bringer, denn dann geht doch das totale Getuschel im Zug los, wenn sich einer massieren läßt.
    Das Bahnblog wäre wahrscheinlich auch „Troll’s Paradise“.

  2. […] Aufmerksame Leser haben bereits bemerkt, dass ich schon einmal einen Beitrag des Blogs aufgegriffen haben: Gute Ideen für die Deutsche Bahn. Denn ich finde es nicht nur gut, wenn im Blog gute Ideen Dritter präsentiert werden, sondern auch eigene Ideen vorgestellt werden. Deshalb bedanke ich mir hier für die gute Steilvorlage und natürlich auch für die Aufnahme in die Blogrolle. « Was gibt es Neues in Second Life   […]

  3. Felix sagt:

    Leide habe ich diesen Artikel jetzt erst gelesen, aber weiß jemand ob es mittlerweile vielleicht einen Blog gibt, in dem man sich mit den Mitarbeitern der Deutschen Bahn unterhalten kann? Ich finde das nämlich eine richtig gute Idee.

  4. ich sagt:

    1. Ticketkauf durch Dritte können nicht einem DB Account zugeordnet werden. Die Tickets müssen über die Nummer am Automaten am Bahnhof ausgedruckt werden.

    2. Regionale RMV oder Weiterfahrt-Tickets Online und/oder mit App buchen. Nicht über DB App buchbar.

    3. Fallbacksystem für ständig wegfallende elektronische Reservierungen. Reservierungsanzeige an den Großraumplätzen anzeigen lassen (z.Bsp.: auf der internen Anzeige/Display).

    4. Größere Gepäckablagen und andere Möglichkeiten zur Gepäckablage und/oder abschliessbare Fächer im Zug. Zwischen den Sitzen, die sich gegenüber liegen kann man größere Koffer abstellen.
    Wenn mehr Sitze in die entsprechende Position gebracht würden, so würden mehr von diesen Räumen entstehen. Diese sollten aber gegen 1 € als abschliessbares Fach angeboten werden.
    Dann kann man auch beruhigt die Fahrt über einschlafen. 🙂

    5. Personenschranke mit Ticketleseautomat am Bahnsteig als Ticketkontrolle (Wie in der Pariser Metro). Man kommt nur mit einem gültigen Ticket zum Bahnsteig.
    Höhere Sicherheit durch weniger Belästigung, weniger Gefahr am Bahnsteig etc. + weniger Schwarzfahrer, da keine Möglichkeit mehr auch ohne Ticket in den Zug einzusteigen.
    Personen mit Ticket für ein anderes Gleis/anderen Zug oder Ersatzzug werden direkt informiert und zum richtigen Gleis geschickt und warten nicht am falschen Gleis.

    6. Shuttlebus stellen als Ersatz bei Ausfall anstatt Einzelgastbeförderung mit Taxifahrt. Wenn ein Zug Verspätung hat und der letzte Nachfolgezug nicht warten kann weis man das bei der Bahn recht frühzeitig.
    Es besteht genug Zeit einen Ersatz-Shuttlebus zu stellen (Flixbus, Postbus oder Sammeltaxi etc. könnten einspringen).

    7. Bahnnahe Park & Ride Parkplätze die einzeln abschliessbar sind (Parkboxen) und Kamera/Sicherheitsdienst gegen kleine extra Bezahlung.
    Damit das Auto sicher stehen gelassen werden kann, dann würden auch mehr Menschen mit der Bahn fahren wenn sie wissen, das niemand ihr Auto in Abwesenheit demoliert, aufbricht etc.
    Da die meisten Parkhäuser oder Park & Ride Plätze kaum überwacht sind, trauen sich Frauen weniger mit der Bahn zu fahren.

    8. Hyper loop von Elon Musk auf Bahn anwenden, da bereits eine gewisse Infrastruktur besteht und nicht wie beim Hyper loop erst neu gebaut werden muß. Bedeutet Züge in einem Tunnel fahren zu lassen wg:
    Lärm, Schutz (Mensch & Tier) Gleis & Steig, höhere Geschwindigkeit evtl. auch Vakuum und Zug durch Zeppelintechnik leichter machen (Zug Eigengewicht gegen Null setzen), dadurch weniger Energieverbrauch und höhere Geschwindigkeit möglich und weniger Betriebsstörungsmöglichkeiten.

    9. Dächer der Bahnsteige mit Photovoltaik, evtl. die Tunnelsysteme (erzeugen Strom) wie an manchen Autobahnen am Fahrbahnrand.

    10. Massage integriert in den reservierungspflichtigen Sitzen der ersten Klasse gegen Einwurf entsprechender Münzen oder Aufpreis bei der Reservierung.

  5. ich sagt:

    UPDATE/Ersatz zu August 29, 2017 um 12:28 pm von „ich“

    kann sein, dass das eine oder Andere bereits bekannt oder in der Entwicklung ist.

    1. Ticketkauf durch Dritte können nicht einem DB Account zugeordnet werden. Die Tickets müssen über eine Nummer am Automaten am Bahnhof ausgedruckt werden.
    Jemand kauft ein Ticket und möchte es einer anderen Person an einem anderen Ort durch versenden der TicketID übertragen oder durch einloggen in den DB-Account und es der anderen Person zuordnen. (Beispiel: Ich bin in Hamburg bei der Arbeit, meine Freundin kauft derweil schon mal das Ticket in München, etc…)

    2. Regionale RMV oder Weiterfahrt-Tickets Online und/oder Verbundübergreifend mit einer App buchen. Derzeit nicht über DB App buchbar (Gesamte Strecke / Alle Tickets aus einer Hand). Buchung eines Gesamt-Tickets von A nach B inkl. aller regionalen Verkehrsbetriebe.

    3. Low-Tec Fallbacksystem für wegfallende elektronische Reservierungen. Zusätzlich Reservierungsanzeige an den Großraumplätzen anzeigen lassen (z.B.: auf den internen Anzeigen/Displays oder manuelle Rückfallebene wie früher).

    4. Größere Gepäckablagen und andere Möglichkeiten zur Gepäckablage auch abschliessbare Fächer im ICE-Zug (mit Münzeinwurf?), damit man Gepäck und alle Wertsachen wegschliessen kann, um dann auch mal beruhigt auf Toilette oder in das Board-Restaurant gehen zu können und/oder seine Reise geniessen kann und/oder sich ein wenig sich ausruhen kann. (Alternativ zum Board-Restaurant evtl. einen Verkaufswagen wie beim Flieger, aber kostenpflichtig).

    5. Personenschranke mit Ticketleseautomat am Bahnsteig als Ticketkontrolle (Wie in der Pariser Metro). Man kommt nur mit einem gültigen Ticket zum Bahnsteig.
    (Thema nur Reisende auf dem Bahnsteig, weniger Unfallgefahr, etc. ) Der Reisende wird auch nur mit dem richtigen Ticket auf das richtige Bahnsteig gelassen und kann so nicht am falschen Bahnsteig stehen.

    6. Shuttlebus stellen als Ersatz bei Ausfall anstatt Einzelgastbeförderung mit Taxifahrt (anstatt teueres Voucher).

    7. Bahnnahe Park & Ride Parkplätze mit zusätzlichen einzeln abschliessbaren Parkboxen. Damit das Auto sicher stehen gelassen werden kann gegen Gebühr. (Thema Parkrempler, Fahrzeugbeschädigungen, Einbruch oder Diebstahl auf Parkplätzen ohne Videoüberwachung).

    8. Wenn ein Ticket mit einem DB-Account verbunden ist (Kunde kauft ein Ticket),
    sollten Gleiswechsel oder ähnliche Informationen als zusätzlicher Hinweis (Reminder+Warning) auf dem Handy einen Hinweis geben,
    falls Personen am Gleis gerade telefonieren oder sich eine laute Baustelle gerade am Gleis befindet, so dass die Durchsage nicht gehört werden kann und/oder die Anzeigetafeln zu weit auseinander stehen und nicht gesehen werden
    (Reiseinformationstafel (Wie DB Navigator) auf dem Handy mit erweiterten Funktionen. Handy vibriert und klingelt wenn für meine Fahrt (Ticket) ein Gleiswechsel ansteht).

    9. Mögliche Zukunftsvision:
    Vereinfachtes und komfortables Reisen mit dem Fahrzeug für lange Strecken. Erholt am Stau vorbei am Ziel ankommen, autonom im Zielgebiet bleiben und sein Fahrzeug dabei haben. Elektrofahrzeuge haben noch nicht allzu große Akku-Kapazitäten und dadurch geringe Reichweiten, zudem dauern Ladezyklen etwas länger. PKW’s könnten vermehrt lange Strecken mit einem Autozug bewältigen und zudem der geplanten PKW-Maut entgehen. Lange Strecken ermüden den Fahrer, erhöhen das Unfallrisiko, etc. Jedoch müsste ein solches Angebot einfach zu Ordern sein, wie eine Bestellung in einem Drive-In bei Fast-Food Restaurants (Runter von der Autobahn und Erholen im Zug).

    10. Mögliche Zukunftsvision:
    Konkurrenzangebot zu Hyperloop anbieten. Hyperloop von Elon Musk auf Bahn anwenden, da bereits eine gewisse Infrastruktur besteht und nicht wie beim Hyperloop erst neu gebaut werden muß. Bedeutet Züge in einem Tunnel fahren zu lassen wg: Lärm, Schutz (Mensch & Tier) Gleis & Steig, höhere Geschwindigkeit evtl. auch Vakuum und Zug durch Zeppelintechnik leichter machen (Zug Eigengewicht gegen Null setzen), dadurch weniger Energieverbrauch und höhere Geschwindigkeit möglich und weniger Betriebsstörungsmöglichkeiten.

    11. Höhere Sicherheit an Bahnsteigen und mehr Schutz durch Wind und Wetter.
    Bahnsteige durch Glaswände vollständig von den Schienen abgetrennen, wie z.B. in der Wiener U-Bahn.

    12. Rückseitig gegenüberliegende Sitzbänke mit einer Glaswand (Doppelwand) trennen, damit die sitzenden nicht mit dem Hinterkopf hinten zusammenstoßen und alle Sitzplätze genutzt werden (Meistens setzen sich die Menschen versetzt hin).

    13. Mögliche Nutzung der Bahnhofsdächer durch Solaranlagen, falls sinnvoll.
    Dächer der Bahnsteige mit Photovoltaik, evtl. die Tunnelsysteme (erzeugen Strom), wie an manchen Autobahnen am Fahrbahnrand (Thema grüner Bahnhof).

    14. Mögliche Überdachung von P+R Parkplätzen, damit man trockenen Fußes zum Fahrzeug kommt. Zusätzlich Punkt 13. Zusätzlich weniger Streu und Räumarbeiten im Winter. Dadurch weniger Unfallrisiken.

    15. Massage integriert in den reservierungspflichtigen Sitzen der ersten Klasse gegen Einwurf entsprechender Münzen oder Aufpreis bei der Reservierung.

    Alle hier genannten Punkte zeigen lediglich Ideen und Möglichkeiten auf, die umgesetzt werden könnten, sofern diese auch als realisierbar und/oder sinnvoll erachtet werden.

  6. heho sagt:

    Grundsätzlich
    sollte es so sein, dass sogenannte moderne high Tech Lösungen „immer“ durch manuelle oder zuvor verwendete Fallback-Verfahren gepuffert sein sollten.
    Beispiel: Was macht die Bahn, wenn an einem Bahnhof mal der Strom oder sonstiges Ausfällt?
    Am eher einfachen Beispiel der Sitzplatz-Reservierungen kann man sehen, dass es sehr ärgerlich ist, wenn der Rechner im ICE-Zug ausfällt und keine Reservierungen mehr im Zug angezeigt werden können.
    Der Bahnkunde muss sich evtl. mit anderen Reisenden in mögliche Konfliktsituationen begeben nur um seinen rechtmäßig reservierten Sitzplatz zu kommen.
    Es sollte auf jeden Fall möglich sein, zusätzlich wie früher die Reservierungen durch den Zugbegleiter bereitzustellen. Vor der Computerisierung hat man ja auch bereits Reservierungen machen können und es hat funktioniert.
    Wie schon gesagt sollte zu jeder technischen Modernisierung eine manuelle/mechanische Rückfalllösung bestehen.

  7. deutscherDöner sagt:

    die sollte über software so stark sein, dass sie sich wirklich um die einzelnen kunden kümmern kann. derzeit interessiert es die bahn recht wenig ob ein kunde an sein reiseziel kommt oder nicht. auch muss sich der kunde immernoch selbst um alles kümmern. derzeit sind wir noch bei bahn 2.0 die bahn bei der der kunde alles noch selbst mitmachen muss. es braucht die bahn 5.0 wo die bahn mir selbstständig schon meine rückvergütung überweist ohne dass ich als kunde wieder zeit und weg auf mich nehmen muss um mich zu beschweren bzw mein geld zurückverlangen oder eine umbuchung reklamieren muss. es braucht mehr ‚guideance‘ und ’service‘. die muss auf den kunde zugehen, den kunden vielleicht sogar abholen, vielleicht ein verbund mit taxi unternehmen (thema alles aus einer hand). die bahn sollte ’sorgenfreies reisen‘ verkaufen. statt dessen hat man ständig stress den richten zug, den richtigen bahnsteig zur richtigen zeit zu erreichen. dem zug wegen gleiswechsel wieder hinterher rennen durch bahnsteig wechsel 3 minuten vor einfahrt, etc. in der zwischenzeit wird man in 5 minuten von 10 bettlern und drogenverkäufern belästigt. fehlen eigentlich nur nervende kofferträger die sich um einen kunden prügeln, dann sind wir auch in kalkutta angekommen. warum kann ein bahnhof eigentlich kein sicherer ort sein?

  8. moneyMaker sagt:

    Frage:
    Wie lange gelten die Fahrgastrechte für einen Fahrgast der mit der Bahn gefahren ist?

    1. rein rechtlich, also Ansprüche die man geltend machen kann vom Gesetz her.
    2. aus Sicht der Bahn, also bis wann die Bahn agiert/reagiert.
    Gelten die Fahrgastrechte auch für Bereiche, die kein Standard Bahnsteig/Bahnhof sind?
    Was ist mit Fahrgastrechte bei den Bahn-Bussen?

    Könnte ein Geschäft dahinter stecken?
    – Wir reklamieren ihr Geld gegen Provision!

    Neue Idee für Reisebüros oder Online-Anbieter (Travel Service & Guideance):
    Könnte es ein Geschäft sein, dem Reisenden übergreifend eine zusammenhängende Reise/Fahrt anzubieten?
    – Eine Reise aus einer Hand.
    – Von Haustür zu Haustür mit Ankunftsgarantie ohne sich zu stressen.
    – Fahrgast wird rechtzeitig abgeholt (Taxi, Bus oder ähnliches)
    – Rechtzeitig ohne Anschluss-Sorge oder irgendwas verpasst-Sorge zum Bahnhof gebracht werden.
    – Wenn doch Zug verpasst, dann Versicherungspaket mit anbieten.
    – Reisender bekommt neues Ticket durch Versicherungspaket (zusätzl. 5,-) <- Versicherungen sind hier gefragt
    – Sicherstellung, das Reisender an sein Ziel ankommt:
    – Beispiel: Zug hat sehr viel Verspätung und fällt dadurch aus bzw fährt nur die halbe Strecke.
    Reisender bekommt keinen Anschluss mehr weil nichts mehr fährt…etc. oder andere Beispiele.
    Lösung anbieten, ausser Bahn-Voucher, da manchmal sehr spät und der Bahn-Schalter schon zu ist.
    – Dem Reisenden einen Link schicken, um seine Reise auf seinem Handy in die Bahn-Software zu integrieren,
    sodas auf dem Handy (Reisenden-Information) der Bahnsteig eingeblendet wird, falls gewechselt wird
    oder 5 Minuten vor Abfahrt ein kurzer Alarm ertönt, als Info das gleich der Zug kommt. etc.
    oder der Zug sich verspätet, etc.
    Zusätzlich mit Vertrage-Service Angebots-Option (Gepäck-Trage-Service),
    für Personen mit viel Gepäck oder sperrigem Gut.
    – Buchungshilfestellungen, Klärungen oder rechtliche Hilfestellungen anbieten als telefonischen Service.

  9. StellDirMalVor sagt:

    Man muss erst einmal wissen das Firma DeutscheBahn nur der Betreiber Ihrer Züge auf dem SchienenNetz der Firma DB Netz ist.
    „Jeder kann einen fahren lassen“, also einen Zug auf den Gleisen.
    Die DeutscheBahn hat weitestgehend den AutoZug, also den Transport von Autos mit dem Zug aufgegeben bzw. eingestellt.
    Dies wurde als unrentabel eingestuft, zudem musste die Flotte dafür überholt werden. Die Überlegung war also, Geld investieren oder abschaffen.
    Im Zuge der Elektrifizierung der Mobilität aber könnte der AutoZug wieder kommen, da die Elektoautos „noch“ weniger Reichweite haben,
    die Tankzyklen „noch“ etwas dauern, das Tankstellen/Aufladenetz ist noch nicht stark ausgebaut und die Regierung möchte die PKW-Maut einführen.
    Zumal die Regierung die Befürchtung hat, an der Energiewende nicht mehr so mitzuverdienen wie beim Öl.
    Hier konnte man immer schön den Finger in die Wunde ‚Umweltschutz‘ legen und beim schlechten Gewissen des Autofahrers abkassieren.

    Die DeutscheBahn hat also ihr Monopol auf AutoZüge aufgegeben und in anderen Ländern wie Österreich wird gerade hier viel investiert und ausgebaut.
    Was bleibt ist eine Monopol-Lücke in Deutschland. Wer wird diese mit welchem Konzept füllen? Problem ist nur die große Investition die benötigt wird.

    In fernerer Zukunft ist es zudem fraglich, ob man sich dann eher dezentral und onDemand fortbewegt und ob die Bahn dem Rechnung tragen wird.
    vielleicht kommt man weg von den großen Zügen und hin zu einzelnen Fahrgastzellen die bei Bedarf angefordert werden und
    Teil eines übergreifenden Verkehrssystems (Strasse, Schiene, Wasser, Luft) sind? Fahren wann man es benötigt, wann man will, wohin man will, ohne festen Fahrplan, auf Anfrage, ohne Stau und ohne Maut?
    Die Schiene als alternatives Strassensystem für hohe Geschwindigkeiten? Ihr seid dran…

  10. DasKannJaWasWerden sagt:

    Ich könnte mir vorstellen oberhalb des aktuellen Schienennetzes eine weitere Ebene einzuziehen, um den indivdiellen Verkehr zusätzlich zum Zugverkehr zu betreiben (Thema für DB Netz oder einen Großinvestor).
    Eher als eine Art Magnetschwebebahn mit Einzelkabinen. Langfristig müsste es dann eher so sein, das die Menschen nicht mehr ein eigenes Auto haben,
    sondern eher eine modulare Kabine mit mobilitäts Plattformen die wahlweise fahren, fliegen, schwimmen ermöglichen werden.
    Dies kann dann frei als auch geführt sein (Geführtes fahren wäre dann bei der Bahn).

  11. MofaBinFarrad sagt:

    warum nur eine fahrt verkaufen wenn man ein erlebnis verkaufen kann? die zeit ist zur verwendung dar.
    man kann allen denkbaren services anbieten, wenn du hast langen fart vor dir. von fahrgast blästigungs bis koffer versteck service. ich mach alles.
    ich lauf durch zug und mach ‚pssst pssst‘. weil ist im zug langweilig für die leute und zeit dauert voll sich laaange wenn dein kopf nicht zu denken hat.
    darum brauchen die leute unterhaltung aber andere wollen was erledigen oder erledigt bekommen. also warum nicht eine schulung oder tagung mal in einem zug machen?
    geht auch unterhaltungswagen mit bullshit-Bingo im rentner abteil. oder 3d kino wagen, sitze wie im kino sind ja schon drin.
    flirt wagen mit grapsch gutschein für willige, einen fitness wagen (alle treten in die pedale und machen sich strom für zug)
    mit drill coach, einen sauna wagen, einen spielcasno wagen, einen sinnlos herumsitz wagen, einen ruheraum wagen, shopping/einkaufs wagen, einen näh service (frau sitz und sagt immer ’nääh‘),
    oder einen dark-room-wagen gegen münzeinwurf. eigentlich hast du keines zeit weil musst du zum zug rennen aber im zug ist viiel zeit wie wasser im meer.
    oder beratungsdienstleistunggespräch während langer fahrt mit eine versicherungsmensch. aber im zug ist alles eng. deshalb habe ich alles in inneseite vom mantel.
    für fluchtlinge kann man schon deutschkurs anbieten im zug, das wenn sie ankommen die schon wissen was zu sagen ist. wichtige worte wie ‚asyl‘ oder ‚ich will mein geld‘ müssen gelernt werden.
    aber da alles was deutsch ist sowieso verhandelbar ist, kann man ja auch gleich die sprache in deutschland auf die im ausland ändern?
    einfach deutsch zur 2ten sprache erklären. die menschen habe zeit im zug.

  12. nomen est omen sagt:

    namen sind schall und rauch sagt ein sprichwort. wie kann man mit schall und rauch geld verdienen? hoffentlich bennenn die nicht den neuen ICE4 mit so alten namen von anno dazumal. namen aus politik und religion haben da nichts zu suchen da es hier und da immer wieder befindlichekeiten geben kann.
    die bahn muss sich als modernes mobilitätsunternehmen darstellen. die züge der neuen generation sollten auf die zukunft verweisen und nicht mehr auf die vergangenheit. namen aus der wissenschaft, die für fortschritt stehen, würden sich da eher gut machen. auch da man einen zug gegen entsprechendes sponsoring zum beispiel nach firmen benennen könnte, wie SAP, Siemens, Volkswagen-…je nach Kundenwunsch.

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