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Päckchenmarke: Adressaufkleber und Porto in einem

Früher war die Welt noch kompliziert. Wenn ich ein Päckchen mit der Deutschen Post verschicken wollte, dann musste ich zu einer Filiale der Post gehen und die Zeit in langen Warteschlangen totschlagen, bis ich das Päckchen endlich abgeben konnte. Das geht jetzt deutlich einfacher mit der DHL Päckchenmarke. Diese Päckchenmarke ist eine Kombination aus Adressaufkleber und Porto und kann genauso einfach wie eine Briefmarke bei der Post gekauft werden. Wenn ich jetzt die Päckchenmarke aufgeklebt habe, kann ich das Päckchen bei einer der Packstation genauso einfach wie den Brief im Briefkasten einwerfen.

Was finde ich jetzt am dem Angebot so clever, schliesslich klingt es sehr trivial und die Paketdienste holen meine Packete unter bestimmten Voraussetzungen sogar von zu Hause ab? Zuerst gefällt mir die Idee von „In = Out“. Wenn ich konkret eine Packstation habe, in der ich meine Pakete ähnlich wie bei einem Brieffach jederzeit abholen kann, dann ist es doch sinnvoll, diese Packstation auch dafür zu nutzen, Pakete einzuwerfen. Zweitens gefällt mir die Idee sehr gut, Briefmarke und Aufkleber zu „verschmelzen“. Ähnlich hat es die Post ja schon mit dem Briefumschlägen gemacht, auf denen sie einfach die Briefmarke aufdrucken und damit den Kunden ein Convenience-Produkt zu einem stolzen Preis anbieten. Solche Lösungen kann ich auch auf andere Produkte und Services anwenden.

3 Responses to Päckchenmarke: Adressaufkleber und Porto in einem

  1. Flizi sagt:

    Recht hast du. Da denkt man, dass bei den einfachen Dingen die Innovationen seit Jahrzehnten ausgereizt sind. Aber man ist dann doch verblüfft, was noch geht. Gutes Beispiel ist auch die Packstation – eigentlich so einfach wie ein Geldautomat bei der Bank. Aber man muss natürlich erstmal drauf kommen.

  2. Für Querdenker gibt es noch genug zu tun. Allein in meiner internen Querdenker-Datenbank gibt es mehr als 1.000 Querdenker-Cluster, die noch nicht besetzt wurden. Sicherlich werden nach gründlicher Recherche und Markttests nur 10 – 20 % wirklich lukrativ und erfolgsversprechend sein, aber das reicht sicherlich.

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