In Innovation

Wie Skidata bei der Zugangskontrolle den Spieß umdreht

career event banking

Der radikale-Innovationen-Blogger Eduard G. Kaan hat mal wieder ein gutes Beispiel gefunden, wie einfach man Innovationen entwickeln kann, wenn man „Gesetzmäßigkeiten“ einfach umdreht. Die Firma Skidate hat gerade für Zugangskontrollsystem „Freemotion“ den Salzburger Innovationspreis 2007 bekommen:

„Wurde bisher der Zutritt – in diesem Fall zum Skilift – generell verwehrt und nur dann geöffnet, wenn man über ein gültiges Ticket verfügte, so dreht Skidata den Spieß um und lässt den Zugang oder die Durchfahrt durch das Zugangs-Gate nun offen. Nur wenn jemand keine gültige Karte besitzt, dann versperrt ein Dreharm die Durchfahrt. Das funktioniert deshalb, weil das System schon von weitem erkennt, ob jemand duchfahrtsberechtigt ist oder nicht.“

Die Lösung klingt so einfach, dass man denken könnte, sie wäre über Nacht gekommen. Ganz so einfach ist es aber nicht. Skidata investiert jährlich 10 % der Umsätze in die Forschung und Entwicklung, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Es würde mich nicht wundern, wenn das Freemotion-System nicht bald auch in Parkhäusern eingesetzt werden würde. Denn Skidata entwickelt Zugangskontrollsysteme nicht nur für Bergstationen, sondern auch für Parkhäuser und Co.

11 Responses to Wie Skidata bei der Zugangskontrolle den Spieß umdreht

  1. […] Vor kurzem habe ich hier im Blog über die Firma Skidata berichtet, die bei der Zugangskontrolle der Skifahrer den “Spieß” umdreht und grundsätzlich die Durchfahrt zum Zugangs-Gate für Skifahrer offen lässt. Die Durchfahrt wird nur versperrt, wenn das Ticket nicht mehr gültig ist. Durch diese geniale Lösung können mehr Sikfahrer in einer Stunde am Skilift abgefertigt werden. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *