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Der Physical Cookie belohnt die Kunden zu Beginn des Einkaufs

Viele Händler bieten ihren Kunden Kundenloyalitätsprogramme an, um sie wieder in das Geschäft zu locken. Allerdings erkennt der Händler erst an der Kasse den Kunden und kann ihm passende Angebote für den nächsten Besuch offerieren. Geht das auch anders? Ja, sagen die Erfinder des Physical Cookie. Mit Hilfe dieses Cookies (Hertellkosten liegen bei 17 Cent) kann der Stammkunde schon beim Eintritt in das Geschäft erkannt werden. Auf dem Cookie ist das bisherige Kaufverhalten des Kunden gespeichert. Das hat viele Vorteile:

Auf den digitalen Werbeleinwänden im Geschäft können den Kunden individuelle Werbebotschaften angezeigt werden, die zum bisherigen Kaufverhalten des Kunden perfekt passt. Auf digitalen Preisschildern können den Kunden individuelle Preise angezeigt werden, sprich der Loyalitätsrabatt gleich bei der Preisanzeige berücksichtigt werden. Und zudem kann das Verhalten der Kunden im Geschäft (Laufwege) sowie bei Anzeige von bestimmten Werbebotschaften und Preisnachlässen genau analysiert werden. Und das Beste: Der Kunde musste vorher keine Daten von sich preisgeben, alles läuft anonym ab. Das könnte ein positives „Killerargument für dieses Produkt“ sein.

In einem finnischen Einkaufscenter fand im Herbst 2014 ein groß angelegter Markttest statt. Mehr als 14.000 Kunden wurde der VIP-Key, wie er im „Marketingdeutsch“ bezeichnet wurde, ausgehändigt. Die vorläufigen Ergebnisse können sich sehen lassen: Ca. 15 % der Kunden reagierten auf die Werbebotschaften (reale Conversion Rate). Zudem blieben die Kunden im Durchschnitt 20 % länger als sonst im Geschäft. Genau solche Lösungen können dem Handel helfen, die Stammkunden individuell zu belohnen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie auszuspionieren. Diesen Vorteil gegenüber dem ECommerce sollten die Händler ergreifen.

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