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Nike Material Index soll für mehr Nachhaltigkeit sorgen

Auch Nike hat längst erkannt, dass das „Zeitalter des Überflusses“ vorbei ist und eine falsche Wahl an Produktmaterialien negative Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Deshalb hat Nike in den letzten zehn Jahren mehr als 80.000 Materialien, die für Nike-Produkte verwendet werden könnten, auf ihre Umweltverträglichkeit hin überprüft. Es wurde ein Analyse-Tool entwickelt, mit dessen Hilfe die Umweltverträglichkeit der Materialien (einschließlich Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen, Wassernutzung, Landnutzung, Abfall und chemische Beanspruchung) „beziffert“ werden konnten. Dabei wurde die gesamte Wertschöpftungsstoffe von Herstellung, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung untersucht und dabei eng mit den Lieferanten von Nike zusammengearbeitet.

Was bringt es allerdings, wenn die Kunden nicht mitspielen? Deshalb kann jeder Kunde auf einer speziellen Webseite nachprüfen, welche Materialien welche Umweltbelastung verursachen. Dadurch soll das Käuferverhalten verändert werden. Zudem prüft allerdings aus ein ganzes Team bei Nike, welche Materialien in Zukunft nicht mehr für Nikeprodukte verwendet werden sollen, damit nicht nur die Kunden die „Last der richtigen Entscheidung“ tragen müssen. Und natürlich wird auch bei der Neuauswahl von Materialien von Beginn an auf die Umweltverträglichkeit geachtet. Das ist ein erster Schritt, um Transparenz zu schaffen und damit eine Basis für bessere Entscheidungen auf allen Ebenen zu treffen.

One Response to Nike Material Index soll für mehr Nachhaltigkeit sorgen

  1. […] mehr als einem Jahr habe ich hier im Blog erstmals über den Nike Material Index berichtet: “Nike hat in den letzten zehn Jahren mehr […]

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