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Ideen gegen den Leerstand von Einzelhandelsimmobilien

Nicht nur hier in Frankfurt kann man beobachten, dass immer mehr Einzelhandelsgeschäfte ihre Türen für immer schließen. Zum Teil handelt es sich um traditionelle Geschäfte, die schon in der 3. oder 4. Generation geführt werden. Die schlechte Konjunktur und die Konkurrenz durch Online-Shops sind nur zwei Gründe für den Untergang des stationären Einzelhandels. Den Maklern fällt es immer schwerer, adäquate Nachfolgemieter zu finden. Wenn sie dann doch fündig geworden sind, handelt es sich um Betreiber von Schnellimbissen, Sportwettbüros etc. Dadurch wird die Einkaufsgegend insgesamt immer unattraktiver und der Verfall beschleunigt sich.

Welche Ideen gibt es, diesen Trend zu stoppen. Die Stadtverantwortlichen in Nort Tynside (Stadt im Norden von England) haben sich etwas einfallen lassen, was bei mehr als 140 leer stehenden Geschäften auch längst nötig war. Sie stellen in den Schaufensterbereich eine Kulisse auf, die aufzeigt, welche Art von Geschäft hier sinnvoll wäre. Im obigen Beispiel handelt es sich um die „Fake-Front“ eines Delikatessengeschäftes. Damit will man potentielle Einzelhändler ansprechen und zudem dafür sorgen, dass die Fensterfronten der geschlossenen Geschäfte nicht so düster und leer aussehen.

Die Aktion kommt so gut an, dass mittlerweile für die verschiedensten Geschäfte Kulissenfronten erstellt wurden, die nach Vermietung ins nächste leer stehende Geschäft gestellt werden können. Die Investition liegen pro Fensterfront einmalig bei 1.500 GBP. Wenn die Kulissen häufiger in Einsatz kommen, macht sich diese Investition sicherlich bald bezahlt. Allerdings hoffe ich, dass die Verantwortlichen in Nort Tynside schon etwas vom Q-Faktor gehört haben. Ein Physiker aus Lyon hat wissenschaftlich nachweisen können, welche Geschäfte in der Nachbarschaft besonders erfolgreich sind und welche nicht. Etwas Grips und know how ist schon gefordert, damit solch eine gute Idee nicht schnell verpufft.

Gefunden bei BBC-News via TrendHunter

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