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Beerenberg Farm lässt bei jedem Marmeladenglas hinter die Kulissen schauen

Noch lassen wir uns von Hochglanzwerbeanzeigen und Werbefilmen von den Produktanbietern in die Irre leiten. Allerdings wollen wir vermehrt hinter die Kulissen schauen, um zu überprüfen, ob der Schein trügt oder nicht. Dabei helfen uns auch Organistionen, wie Food Watch, die zahlreiche Werbelügen der Lebensmittelindustrie entlarven. Bis heute können Konsumenten z.B. noch an der „Wahl zur dreistesten Werbelüge“ teilnehmen.

Wem soll man noch glauben? Transparenz ist der erste Weg, um verlorgengegangenes Vertrauen der Konsumenten wieder zurück zu gewinnen. Ein gutes Beispiel dafür liefert der Marmeladenhersteller „Beerenberg Farm“ aus Südaustralien, wie ich beim bmf-sticky-Blog nachlesen durfte. Auf deren Webseite kann man seit kurzem die letzten sechs Stellen des Barcodes, der auf den Produktverpackungen abgedruckt ist, eingeben und erfährt dann zahlreiche wertvolle Hintergrundinformationen:

  • Tag der Herstellung des Produkts
  • Auflistung aller Inhaltsstoffe
  • Namen und Fotos von den Personen, die das Produkt hergestellt haben
  • Google Map mit Vermerk der Farmen, von denen die Rohprodukte stammen

Aus meiner Sicht sollten gerade auch unbekannte Produkthersteller diese Form der transparenten Kommunikation nutzen, um Vertrauen aufzubauen und eine nachhaltige Marke aufzubauen. Das Internet macht möglich, solch einen nachhaltige Markenbildung zum Schnäppchenpreis zu verwirklichen. Ich wundere mich, warum diese Chance noch so wenige Unternehmen entdeckt haben. Genug Beispiele habe ich hier im Blog bereits gebracht:

6 Responses to Beerenberg Farm lässt bei jedem Marmeladenglas hinter die Kulissen schauen

  1. Eine wirklich tolle und lobenswerte Aktion von dem Hersteller. Andere Firmen könnten auf jedenfall gleichziehen, vor allem bei den großen Firmen wäre es wünschenswert. Die Frage ist nur, ob die Daten die man dann sehen kann schon soweit sind, dass man sie auch sehen sollte. Vielleicht ist das ja ein Schritt zu besserem essen, zumindest für die, die es wollen!

  2. Es wäre klasse, wenn so viele Unternehmen hinter die Kulissen schauen lassen, dass andere Unternehmen mit einem „Makel“ versehen sind, die das nicht tun. Dieser Weg ist mir viel lieber, als irgendwelche Verbote. Durch gute Beispiele Standards setzen, das ist ganz im Sinne dieses Blogs.

  3. biosachse sagt:

    Ein interessanter Denkanstoß. Nicht nur bei kleineren Unternehmen wird schon seit Jahren freiwillig Wert auf Transparenz gelegt. Tag der Herstellung, Chargennummer, Bestandteile usw. gehören eigentlich zum gesetzlich geforderten Standard und werden auch in Deutschland eingehalten, um im Reklamationsfall sofort reagieren zu können. Neu wäre Namen und Personen mitzuteilen, die diese Produkte herstellen, ich denke das geht nur im kleinen Unternehmen. Die Angabe, wo die Ausgangsprodukte herkommen sollte auf Anfrage für jeden Kunden heute schon möglich sein, wird aber sicher zu wenig genutzt.
    Die Internetseite gefällt mir gut, da sie einmal etwas anders als die gewohnten Seiten ausfällt.
    So das war meine Marmelade dazu
    Euer Biosachse

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