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Kundenbewertungen: Bestnoten und fehlende negative Kundenstimmen können geschäftsschädigend sein

Obwohl viele Kunden nur Aufträge verteilen und oder Käufe durchführen, wenn der Anbieter passende Referenzen vorweisen kann, hadern immer noch viele damit, proaktiv ihre Kunden zu bitten, Bewertungen abzugeben; erst recht, wenn diese öffentlich sind. Die Experten von Provenexpert, die damit ihr Geld verdienen, wollen diese Angst dank einer internen Studie unter 1.432 Business-Nutzern von ProvenExpert zerstreuen. Die auf ProvenExpert gelisteten Firmen erreichen im Durchschnitt 4,7 von insgesamt 5 möglichen Sternen.

Achtung: Man sollte in vielen Fällen gar nicht nach der Perfektnote streben oder grundsätzlich Angst vor negativen Kommentaren haben: Laut einer Studie, die im Auftrag von B.I.G. Social Media GmbH in Auftrag gegeben, vertrauen 68% aller Internet-Nutzer Online-Bewertungen mehr, wenn sie neben positiven auch negative Kundenstimmen sehen. 95% vermuten gar Manipulation, wenn keine negativen Bewertungen vorhanden sind. Der Aha-Effekt laut dieser Studie lautet: Insgesamt verkaufen sich Produkte und Dienstleistungen mit einer 4,5-Note drei Mal besser als mit fünf Sternen.

Die zweite wichtige Erkenntnis aus der internen Studie von ProvenExpert: Klienten sind durchaus aktiv, wenn man sie direkt bittet, und nehmen Umfragen sehr ernst. Über ein Drittel (34,4%) haben direkt auf die Maileinladung hin das Bewertungsformular ausgefüllt. 56% aller Umfrageteilnehmer haben sich die Zeit genommen, neben den Punktebewertungen auch persönliche Erfahrungsberichte beizusteuern. Alles in allem benötigten sie im Schnitt nur vier Minuten für das Ausfüllen ihrer Referenz. Bis dato kamen somit pro Umfrage durchschnittlich 6,9 qualifizierte und vergleichbare Bewertungen zustande. Das zeigt, dass man viel Erfolg haben kann, wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht.

Noch sind die Kunden allerdings zurückhaltend, wenn es um die Veröffentlichung der Kundenmeinungen geht. Bisher nutzen 65% aller Proven-Expert-Kunden den Service nur intern, 35% veröffentlichen ihre Ergebnisse in Form eines Siegels auf ihrer eigenen Webseite oder in Form eines persönlichen Profils auf ProvenExpert.com, wo die Referenzen abgerufen werden können. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Bittsteller von Meinungen und Referenzen langsam an das Thema herangeführt werden, bevor sie diese Referenzen auch für Ihr Referenzenmarketing einsetzen. Achtung: Dabei nicht nur die Rosinen rauspicken.

Hier werden die Ergebnisse der Studie übersichtlich in einer Grafik präsentiert.

12 Responses to Kundenbewertungen: Bestnoten und fehlende negative Kundenstimmen können geschäftsschädigend sein

  1. […] präsentiert irgendwelche Kundenbewertungen, von denen man nie weiß, wer sie schrieb, ob sie echt sind oder aktuell oder oder oder. Und zudem gibt es auch 1000 andere Kanäle (auch diese Zahl ist eher moderat gehalten.), in denen […]

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