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Miseror macht mit dem „Placard“ nicht nur Werbung, sondern sammelt vor Ort Spenden ein

Werbung ist dann gut, wenn Sie konkret zu einer Handlung aufruft. Bei Plakatwerbung ist das schwierig, aber z.B. mit Hilfe von QR-Codes machbar. Eine sehr gute Idee hatte nun die Hamburger Agentur Kolle Rebbe, um mit Hilfe der Plakatwerbung Spenden für Misereor zu generieren: Die Kreativen entwickelten das erste interaktive Spendenplakat „Placard“, das Kreditkarten akzeptiert und auf dem Digitaldisplay die Wirkung der Spende direkt erlebbar macht.

Zieht man die Kreditkarte durch den im digitalen Plakat integrierten Leseschlitz, spendet man mit nur einer einfachen Handbewegung zwei Euro an MISEREOR. Gleichzeitig aktiviert und steuert die Karte mehrere nacheinander ablaufende Filmsequenzen, die das Resultat der Spende unmittelbar zeigen: Man durchtrennt mit der Karte zum Beispiel die gefesselten Hände eines philippinischen Gefängniskindes. Oder man sichert das tägliche Brot einer Familie in Peru, indem man eine Scheibe Brot von einem Brotlaib abschneidet.

Erst eine eigens dafür entwickelte Software sowie eine Zusammenarbeit mit STRIPE.COM, einem der führenden Anbieter für Mobile-Payments, machte die Aktion möglich. Derzeit ziehen die digitalen Plakate an internationalen Flughäfen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Aktion soll allerdings auch nachhaltig nachwirken. Denn mit der Kreditkartenabrechnung erhalten Spender den Hinweis, ihre einmalige Spende in eine monatliche umzuwandeln. Clevere Idee.

Ich fände es jetzt noch genial, wenn mehrere Zahlvarianten angeboten werden würden. Denn ich persönlich bin sehr vorsichtig mit dem Einsatz meiner Kreditkarte, vor allem bei Zahlbeträgen von wenigen EURO. Wie wäre es, wenn auch eine Geldkarte als Zahlmittel anerkannt werden würde oder Paypal oder, oder, oder? Und wie wäre es, wenn ich selber entscheiden könnte, für welche Zwecke mein Geld eingesetzt werden würde? Denn ich persönlich unterstütze am liebsten Social Startups und weniger Spendenaktionen.

Gefunden bei Kolle-Rebbe via marketing-blog

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