In Marketing - Preis

Zugabe statt Preisnachlass



Bildquellenangabe: RainerSturm / pixelio.de

In Deutschland boomt gerade der Verkauf von Immobilien. Anders ist das z.B. in Spanien. Hier fallen die Preise aufgrund der Rezession z.T. dramatisch. Deshalb werden die Immobilienhändler immer findiger. Wie die Correira de Manha kürzlich berichtet hat, hat ein Russe beim Kauf einer Ferienvilla in Spanien im Wert von 1,1 Mio. keinen Preisnachlass gewährt bekommen, sondern als Sonderprämie einen Porsche GT 2 zum Neuwagenpreis von 279.000 EUR erhalten.

Leider ist nicht überliefert, ob der Porsche vom Verkäufer mit verkauft wurde oder es sich tatsächlich um eine Zugabe des Immobilienmaklers gehandelt hat. Sicherlich hat der Makler, wenn es sich um die 2. Variante handelt, den Wagen günstig erworben, damit sich das Geschäft unter dem Strich gelohnt hat. Clever daran ist, dass die Verkaufsbilanz des Maklers makellos bleibt, weil es sich nicht um einen direkten Preisnachlass gehandelt hat.

Wie wir wissen, gibt es ja bereits Portale, die die Performance von Immobilienmaklern ermitteln. Die Frage ist nun, ob solche Zugaben mit berücksichtigt werden oder nicht. Ich vermute, dass ist nicht der Fall. Und deshalb kann man vermuten, welche Tücken solche Performance-Vergleiche mit sich bringen.

One Response to Zugabe statt Preisnachlass

  1. Jan sagt:

    Ich finde den Immobilienmarkt bemerkenswert. Da werden teilweise hohe Preise bezahlt, weil jemand besonders der Nachbar ist. Der Verlust beim Umzug vom Nachbarn würde mich in diesem Fall interessieren…

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