In Marketing - Probe

Warum bieten nicht mehr Verlage individuelle Leseproben an?

Selbst die Käseverkäuferin auf dem Wochenmarkt weiß, dass man die Kunden mit kleinen Versucherln am besten zum Kaufen verführt. Die Profis unter den Verkäufern fragen nach den individuellen Vorlieben des Kunden, um somit gleich mit der ersten „Geschmacksprobe“ ins Volle zu treffen. Warum sollte man dieses Konzept nicht auch für ganz andere Produkte einsetzen? Das hat sich jetzt wohl auch das Zukunftsinstitut gemacht und im Rahmen des neuesten Newsletters ein ganz besonderes Angebot gemacht:

„EXTRASERVICE: Ihre individuelle Leseprobe aus „100 Top Trends“. Suchen Sie sich einen der 100 Top Trends aus der aktuellen Studie „100 Top Trends“ als individuelle Leseprobe aus. Hier das Inhaltverzeichnis als PDF-Download. Zum Bestellen der Leseprobe schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Top-Trend-Wunsch.“

Ich frage mich, warum nicht mehr Verlage die Chance nutzen, dem Kunden die Wahl zu überlassen, welche Leseprobe sie konkret haben wollen. Man könnte das ganze die „Mass customized Leseprobe“ nennen. Einige Autoren sind sogar schon einen Schritt weiter gegangen. So können z.B. die Käufer des Buches “Neue Wege zum innovativen Produkt: Mass Customization und Kundenintegration‹ den Inhalt selbst konfigurieren und individualisieren. Dazu dient neben dem Grundtext vor allem ein ausführlicher Fallstudienanhang, der immer mal wieder aktualisiert bzw. ergänzt wird. Die Auswahl erleichtert Ihnen dabei ein Fallstudien-Konfigurator. So einfach verdient man mit neuem Content Geld, ohne ein neues Buch auflegen zu müssen. Und der Leser bezahlt nur für das, was er wirklich braucht.

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