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Kniggekurs für Handwerk ist ein Dauerrenner

Kniggekurse gibt es schon seit Jahrzehnten. Allerdings war es ungewohnt, als Umberta Simonis im Jahr 1997 die ersten Kniggekurse für Handwerker angeboten hatte. Auf die Idee kam sie, als sie ihr persönliches Horrorerlebnis mit den Monteuren einer von ihr beauftragten Tischlerfirma hatte. Der Erfolg dieser zuerst exotisch anmutenden Angebotes konntes sich sehen lassen, wie welt.de berichtet:

„Die Resonanz“, erzählt Simonis, „war irre.“ Bis heute beschäftigt sie fünf Trainer, die ausschließlich in Betrieben und bei Handwerkskammern den freundlichen Auftritt lehren. Seit 1997 haben sie und ihre Leute 15.000 Handwerker geschult. Ihr Buch „Mehr Erfolg im Umgang mit Kunden – der erste Knigge für Handwerker“ hat sich mehr als 70.000 mal verkauft.

Bei immer mehr Handwerkern hat sich herumgesprochen, dass mittlerweile nicht die handwerkliche Leistung ausschlaggebend für eine Weiterempfehlung ist, sondern das gute Benehmen und die Servicefreundlichkeit der Mitarbeiter beim Kunden. Ansonsten ist man sehr austauschbar und muss in den Preiskampf einsteigen, indem man sich auf Vermittlungsplattformen wie myhammer feilbietet.

Ein Vorzeigehanderwerker seit vielen Jahren ist der Maler Deck aus Karlsruhe, der gerne auch während des Kurzurlaubes der Kunden renoviert und abschliessend einen kleinen Bären versteckt, um aufzuzeigen, dass es auch in der „letzten Ecke“ sauber ist. Bekannt wurde er durch seine 5 Garantien: Zeit-, Festpreis-, Sauberkeits-, Kompetenz- und Langfristgarantie. Und selbst die Bildzeitung hat über sein Angebot: „Sie dinieren, wir renovieren“ berichtet.

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