Teddy Tracker

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Marketing mit Herz: Bei Virgin Trains soll kein Teddybär mehr verloren gehen

Es gibt Schicksale, über die zu wenig in den Medien berichtet wird. Es sind tausende Teddy-Bären pro Jahr, die auf einer Bahnreise verloren gehen, weil sie von ihren kleinen Besitzern einfach vergessen werden. So bat die Mutter des siebenjährigen Ted McCaffery auch Richard Branson via Tweet um Hilfe, um den Teddy-Bären ihres Sohnes wieder zu finden, der nach einer Bahnreise mit Virgin Trains als vermisst galt. Zum Glück fand sich der Teddy-Bär dank des Nachbarn wieder.

Aber Richard Branson ließ diese Anfrage nicht mehr los. Er bat seine Mitarbeiter, eine Lösung für dieses Problem zu finden. Und tatsächlich fanden sie eine Lösung: Der Teddy-Tracker. Es handelt sich um einen Anhänger, wie wir ihn auch für Koffer kennen, damit der Halter inkl. Adresse festgestellt werden kann. Dieser Anhänger soll vor Reiseantritt von den Eltern ausgefüllt und um die Tatze des Teddy-Bären gebunden werden. So kann der Teddy-Bär, wenn er verloren geht, an den Besitzer zurückgeschickt werden.

Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie mit wenig Aufwand ein Problem von einer kleinen Gruppe von Bahnreisenden gelöst werden kann. Ich nenne das „Marketing mit Herz“. Damit zeigt eine Gesellschaft, dass sie die wahren Probleme ihrer Kunden erkannt und eine Lösung dafür gefunden hat. Das macht das Unternehmen „menschlicher“ und damit auch sympathischer. Mit solch einer emotionalen Servicekampagne kann ein Unternehmen meistens mehr erreichen, als mit einer breit angelegten Anzeigenkampagne.

Davon sollten sich auch Hersteller von Teddy-Bären inspirieren lassen. Sie sollten eine Lösung finden, damit möglichst viele verloren gegangene Teddy-Bären wieder ihren „Weg nach Hause finden“. Das ginge z.B. mit einer Zusammenarbeit mit Code-No, deren Geschäft es schon seit mehr als fünf Jahren ist, verlorene Gegenständer wieder zu finden. Genau solch eine Zusammenarbeit könnte auch Code-No helfen, ihr Angebot zu emotionalisieren.

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