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Der Hornbach-Hammer: Mit Storytelling und Knappheitsmarketing auf der Erfolgsspur

Am 21. Dezember 2012 kaufte HORNBACH einen tschechischen BMP-1-Schützenpanzer. Warum das nur? Die Auflösung gab es einige Monate später. HORNBACH ließ aus dem geschmolzenen Stahl, der aus dem Schützenpanzer gewonnen wurde, Hornbach-Hammer produzieren. Offizieller Verkaufsstart war der 7. Juli 2013. Drei Tage später waren alle Hammer, die zum Verkauf in den Hornbach-Märkten (6.000 Stück) oder im Hornbach-Onlineshop bestimmt waren, ausverkauft.

Besonders „gut behandelt“ wurde die Facebook-Nutzer, die nicht nur vor Verkaufsstart 150 Hammer erwerben konnten, sondern auch jetzt durch besondere Aktionen noch einen der 700 übrig gebliebenen Hammer erwerben können. Dadurch geht die Aktion via Social Media in die Verlängerung, um den Hype um den Hammer noch etwas künstlich zu verlängern. Wer die ganze Geschichte noch einmal nachverfolgen will, dem sei die schön bebilderte Grafik zur Aktion und / oder das Youtube-Video (siehe unten) zur Ansicht empfohlen.

Mir gefällt die Aktion deshalb so gut, weil zwei sehr erfolgversprechende Marketingelemente bei dieser Aktion kombiniert wurden: Storytelling und Knappheitsmarketing. Davon sollten sich andere Unternehmen inspirieren lassen. Und ein kleiner Tipp: Wer nicht wie Hornbach genug Geld hat, um solch eine Aktion vorzufinanzieren, der kann solch eine Aktion auch über Kickstarter, Startnext und Co. lancieren. Damit wäre sogar gewährleistet, die Aktion noch länger im Bewusstsein der Medien zu hiefen.

4 Responses to Der Hornbach-Hammer: Mit Storytelling und Knappheitsmarketing auf der Erfolgsspur

  1. Frank sagt:

    Es hat mich dann doch sehr interessiert, welcher Zug da an mir vorbeigebraust ist und habe mal „Knappheitsmarketing“ gegoogelt. In der Schreibweise bin ich dann nur auf Ergebnisse gestoßen, die zu dir führen.
    Daher: Glückwunsch. Ich habe irgendwann früher mal „Kronkorkenkommunikation“ erfunden.

  2. Tom sagt:

    121 Euro 🙂 aktuelles Gebot bei Ebay 21.7.2013 /12:30 Uhr. Mal schaun wann so ein „Ding“ bei Sotheby’s auftaucht.

  3. latolski sagt:

    …wenn die Story bei Praktiker oder Max Bahr gelaufen wäre, hätten viele Käufer wohl nix davon gesehen und die Kohle wäre auch futsch.
    Knappheitsmarketing der anderen Art.

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