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Clevere Marketingidee zur Fabrikeinweihung von Kuka in China: Timo Boll spielt gegen KUKA-Roboter

Beim Blick hinter den Kulissen der Tesla S-Produktion gibt es im Film neben den Autos noch eine weitere Attraktion: Die KUKA-Roboter, die die Arbeit so schnell und flexibel verrichten, wie man es ansonsten nicht aus der Autoproduktion bisher kannte. Die KUKA Robot Group hat frühzeitig erkannt, dass Roboter in Zukunft die Industrieproduktion dominieren werden. Um immer nah an den Kunden zu sein, baut Kuka die Roboter nicht nur in Deutschland.

So wurde z.B. im März 2014 die neue Roboterproduktion von KUKA in Shanghai eröffnet. 350 Mitarbeiter sollen dort pro Jahr mehr als 3000 Roboter für den asiatischen Markt produzieren. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten: KUKA-Markenbotschafter Timo Boll. Der mehrfache Europameister und World Cup-Sieger pflegt eine enge Beziehung zu seiner zweiten sportlichen Heimat: In China ist Boll ein Superstar. Die Premiere des Video-Films, in dem Boll gegen einen KUKA Roboter antritt, gehört zu den Höhepunkten der Eröffnungs-Veranstaltung.

Bereits vor der Eröffnungsfeier zog KUKA weltweit mit einer Marketing-Kampagne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. Das Unternehmen bewirbt seit Wochen eine aufwendige Videoproduktion, in der Timo Boll gegen KUKA Roboter KR AGILUS antritt. Das dazugehörige Video wurde allein bei YouTube bis heute mehr als 3 Mio. mal angeklickt. Das ist ein schönes Beispiel für konzeptstarke Werbung. Denn ist gar nicht so einfach, eine Werbung für Industrieprodukte zu inszenieren, die massentauglich ist. Diese Werbung ist es und findet Anhänger auf der ganzen Welt. Kompliment.

Jetzt kann man zurecht fragen: Was bringt es einem B2B-Anbieter, wenn er eine Werbekamapagne für das breite Publikum startet? Man sollte nicht vergessen, dass es sich bei KUKA um ein börsennotiertes Unternehmen handelt. Deshalb ist es hilfreich, sich einer breiten Masse vorzustellen. Fast jeder Mensch ist ein potentieller Aktionär. Zudem dient es der Markenbildung. Auch Geschäftskunden kaufen lieber bekannte Marken als No-Name-Produkte. Und lust but not least werden durch die Kampagne auch potentielle Neukunden auf den Anbieter aufmerksam.

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