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Wie C&A in Brasilien Massenmarketing und Exklusivität intelligent miteinander verbunden hat

Große Modehäuser wie H&M aber auch C&A heuern immer wieder Top-Modedesigner an, um ihren Kollektionen den nötigen Pepp und Glamour zu verleihen. Warum soll man dann eigentlich noch viel Geld für eine Werbekampagne ausgeben? Diese Frage stellte ich die brasilianischen Werbeagentur DM9DDB im Auftrag von C&A Brasilien. Die Lösung lautet auf den Namen „Fashion Lock“. Gerne erläutere ich dieses außergewöhnliche Werbekonzept hier näher:

Noch vor Verkaufsstart hat C&A ausgewählte Kleidungsstücke aus der aktuellen C&A Kollektion des Calvin Klein Modedesigners Franciso Costas herausgepickt, auf einen Kleiderständer in einem C&A-Geschäft platziert und mit einem Schloss versehen. Danach wurden alle aufgerufen, die C&A-Facebookseite zu liken. Wenn eine vorher (geheim) festgelegte Zahl an Likes erreicht wurde, wurden allen Teilnehmer der Aktion eine E-Mail geschickt. Die Teilnehmerin, die als erstes mit ihrem Smartphone das C&A-Geschäft erreichte und den in der Mail abgebildeten Schlüssel an das Schloss hielt, konnte ein Kleidungsstück kostenlos abstauben.

Das Ergebnis: Die Aktionsseite konnte fast 100.000 Seitenaufrufe verzeichnen. Mehr als 3.000 neue Likes konnte die Facebook-Seite verzeichnen. Und die Kampagne wurde weltweit medial begleitet. Der Erfolg auf Basis dieser Kamapagne ist zwar nicht weltbewegend, aber diese Aktion ist eine gute Inspirationsquelle. Und genau deshalb gibt es diesen Blog. Nicht 1:1 kopieren, sondern weiterdenken oder adaptieren ist der Auftrag an meine Leser.

3 Responses to Wie C&A in Brasilien Massenmarketing und Exklusivität intelligent miteinander verbunden hat

  1. Naja, so wirklich neu ist das ja nun nicht. Also…ja natürlich, die Variationen ändenr sich, aber die Kampagnen mit dem FB-Likes gibt es doch nun schon länger. Soll nicht heißen, dass diese schlecht sind, ganz im Gegenteil :-). Man schlägt sogesehen 3 Fliegen mit einer Klappe: Verkauf, Social Media Interest und SEO.

  2. Rene Schubert sagt:

    In Deutschland kaum adaptierbar, da für das finale Versenden der Email erst wieder ein Opt in des Empfängers einzuholen wäre. Denn allein das Fan sein berechtigt es den Initiator noch nicht, diesen auch per Email anzuschreiben. Die Rechtslage in D schränkt halt das meiste dessen ein, was anderswo problemlos möglich ist.

  3. Hallo,

    1:1 würde ich die Aktion hier in Deutschland nicht kopieren. Am Ende des Artikels habe ich deshalb auch geschrieben: „Der Erfolg auf Basis dieser Kamapagne ist zwar nicht weltbewegend, aber diese Aktion ist eine gute Inspirationsquelle. Und genau deshalb gibt es diesen Blog. Nicht 1:1 kopieren, sondern weiterdenken oder adaptieren ist der Auftrag an meine Leser.“

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