In Marketing - XING

Business Networking mit XING (3): Profil – Teil 1

Bevor man auf XING beginnt, aktiv zu werden, sollte man zuerst ein aussagekräftiges Profil ausfüllen. Denn dieses Profil ist quasi die „ausführliche Visitenkarte“, die sich viele Interessierte anschauen. Zudem kann man durch ein aussagekräftiges Profil auch von den richtigen Personen gefunden werden. Dabei gibt es aber einige wichtige Regeln zu beachten, die ich gerne im Folgenden auflisten möchte. Ich halte mich dabei an die Reihenfolge, wie es im Profil abgebildet wird:

  1. Foto
    Am wichtigsten ist, überhaupt ein gut erkennbares Foto mit Business-Bezug hochzuladen. Damit meine ich, dass es kontrastreich ist und Ihr Gesicht gut zu erkennen ist (Ganzkörperfotos sind bei der Kleinansicht schlecht zu erkennen). Das Foto ist deshalb so wichtig, weil es sich bei XING in erster Linie um ein Personen-Netzwerk handelt. Mit einem gut erkennbaren Foto wird auch das reale Networken erleichtert und die Kommunikation fällt leichter, weil man ein „Gesicht vor Augen hat“.

  2. Position
    Wenn Sie Ihr Profil „recruiterfreundlich“ erstellen wollen, bietet es sich an, Ihre Position aussagekräftig zu beschreiben. Wenn Sie in der Rubrik „Berufserfahrung“ Ihren Eintrag bearbeiten, dann haben Sie ganz unten links im Eingabefeld die Möglichkeit, Ihre Position ausführlich zu beschreiben. Nutzen Sie diese Chance! Es ist bekannt, dass Recruiter XING lieben, weil sie hier sehr nützliche und ausführliche Informationen über die Kandidaten finden, die von ihnen selbst ausgefüllt wurden. Mit Hilfe des Recruiter-Accounts ist die Arbeit für Recruiter noch leichter geworden. Und die Konditionen sind im Vergleich zu Jobportalen und LinkedIn unschlagbar günstig.

  3. Firmenbezeichnung
    Vielen Firmenbezeichnungen ist nicht zu entnehmen, welchen Geschäftszweck das Unternehmen hat, welche Zielgruppe man ansprechen will und worin das Alleinstellungsmerkmal befindet. Hier verschenkt man viel Potential, denn nicht jeder Interessierte besucht das Firmenprofil des Nutzers und liest es von der ersten bis zur letzten Zeil. Insofern überlegen Sie doch, ob Sie Ihre Firmenbezeichnung um einen Claim ergänzen, wie z.B. Meyer Suchmaschinenoptimierung – Ich bringe Sie bei Google auf Nr. 1″ oder Hans Müller Steuerberater für Zahnärzte in Frankfurt-RheinMain“.

  4. Kontaktdaten
    Überlegen Sie bitte sehr genau, welche Kontaktdaten Sie bei XING hinterlassen. Das beginnt schon mit der Frage, ob man seine berufliche Handy-Nummer eintragen sollte. Das kann man machen, aber dann prüfen Sie bitte im Rahmen der Datenfreigabe (manuell, bei Kontaktbestätigung oder hinterher im der Rubrik „Kontakte“) genau, wem Sie diese Daten freigeben. Noch vorsichtiger wäre ich bei der Angabe der privaten Daten. Letztlich handelt es sich bei XING um ein Business Social Network. Ich habe z.B. keine privaten Kontaktdaten eingetragen.

  5. Statusmeldung
    Nicht nur auf der Startseite, sondern auch auf ihrer Profilseite können Sie oberhalb der „Über-Mich“-Rubrik eine Statusmeldung eintragen. Hier bietet es sich an News zu ihrer Firma, Veranstaltungshinweise, interessante Best-Practice-Lösungen, Nennung neuer Referenzkunden (falls Sie das veröffentlichen wollen) sowie Hinweise auf Presseveröffentlichungen, Presseberichte und gewonnene Preise einzutragen. Diese Infos sollten Sie nicht so oft wechseln und damit von „nachhaltiger Natur“ sein. Über diese Statusmeldung wird auch Ihr ganzes Netzwerk informiert, wenn Sie das in ihren persönlichen Einstellungen freigegeben haben.“

  6. Über Mich
    Da ein Bild mehr als 1.000 Worte sagt, sollte Sie auf der Über Mich – Seite ganz oben ein Bild einfügen, z.B. einen Werbebanner zu ihrer nächsten Veranstaltung, zu ihrem neu veröffentlichten Buch oder Studie, etc. Darunter sollten Sie keine „Bleiwüste“, sondern einen klar gegliederten Text schreiben und wichtige Punkte z.B. graphisch oder mit Fett-Schrift hervorheben. Stellen Sie hier dar, welchen Mehrwert Sie Ihren Kunden bieten könne, welche Zielgruppen Sie ansprechen, welche Alleinstellungsmerkmal Sie besitzen und welche Referenzen Sie aufweisen können. Schauen Sie sich z.B. an, wie Joachim Rumohr seine „Über mich – Seite“ gestaltet hat. Aber Achtung: Finden Sie Ihren Stil. Authentizität ist Pflicht!

Für heute soll es reichen. Im nächsten Teil gehe ich näher darauf ein, welche Informationen Sie in der Rubrik „Persönliches“ eintragen sollten und welchen Mehrwert es für Sie bietet. Wer bis zur nächsten Woche nicht warten kann oder will, dem empfehle ich, im Blog von Joachim Rumohr die Tipps zum Profil durchzulesen. Achtung, diese Tipps sind, wie bei einem Blog üblich, nach Aktualität geordnet. Viel Spaß dabei.

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3 Responses to Business Networking mit XING (3): Profil – Teil 1

  1. visit sagt:

    Hubert Humphrey: „It was once said that the moral test of Government is how that Government treats those who are in the dawn of life, the children those who are in the twilight of life, the elderly and those who are in the shadows of life, the sick, the needy and the handicapped.“

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