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In Marketing - XING

XING Kunden gewinnen (16): Typische Fehler vermeiden

Wer weiß, wie es geht, kann auf XING viel richtig machen und zahlreiche neue Kunden finden und ansprechen. Aber es gibt auch viele Stolperfallen und potentielle Fehler, die gemacht werden können. Das kann schnell dazu führen, dass man sich oder andere ärgert und am Ende viel Frust übrig bleibt. Deshalb will ich hier typische Fehler vorstellen, damit sie vermieden werden können.

Den größten Fehler kann man begehen, wenn man ohne Plan und Ziel agiert. In diesem Fall kann XING zum großen Zeitfresser werden. Meine Serie bisher hilft sicherlich dabei, zu definieren, was man auf XING erreichen kann und will und was realistisch ist. Dabei sollte man zu Beginn mit maximal drei bis fünf Maßnahmen beginnen und regelmäßig die Erfolge überprüfen. Step by Step kann man sich weiter entwickeln. Jedoch sollte man zwischendurch immer wieder die Erfolgskontrolle durchführen.

Andere Mitglieder mit unerwünschter Werbung nerven
Wir kennen sie alle, die XING-Nutzer, die mit einem nur Kontakt aufnehmen, um ihm etwas zu verkaufen. Sie fallen dabei häufig mit der Tür ins Haus. Schon in der Betreffzeile der XING-Nachricht erkennt man, dass der Nutzer nur das Beste von mir will, mein Geld. Doch wer will schon verkauft werden. Bei XING gilt als Online-Business-Netzwerk immer noch: Erst geben, dann nehmen.

Neue Kontakte suchen und zugleich Nachrichteneingang sperren
In den persönlichen Einstellungen kann ich grundsätzlich einstellen, wer mir Nachrichten senden kann, ob nur meine direkten Kontakte oder zum Beispiel alle XING-Mitglieder. In diesem Punkt sollte ich genau aufpassen. Wenn ich das Profil potentieller XING-Kunden besuche oder sie per XING-Nachricht anschreibe, sollte ich sicherstellen, dass die Person aufgrund der persönlichen Einstellungen auch mit mir via XING Kontakt aufnehmen kann.

Kontakte sammeln, ohne sie zu pflegen
Wir kennen sie alle, die Kontaktsammler auf XING. Sie wollen mir häufig nur Botschaften „one way“ senden. Das ist Marketing 1.0 (Kunden mit Marktingbotschaften bombardieren). Und der Effekt ist gleich Null. Vielmehr sollte man seine Kontakte pflegen, ihnen hilfreiche Informationen zukommen lassen und sie mit anderen spannenden Kontakten vernetzen, die eigene Werbebotschaft sollte hinten anstehen.

E-Mail-Adressen der Kontakte ungefragt in eigenen Firmen-Newsletter aufnehmen
Was gar nicht geht und auch nicht erlaubt ist, wenn meine direkten XING-Kontakte meine freigegebene E-Mail-Adresse in ihre Firmen-Newsletter-Datenbank kopieren. Auch hier gilt das Double-Opt-In-Prinzip. Nur weil mir mein Kontakt seine E-Mail-Adresse freigegeben hat, heißt das noch lange nicht, dass ich ihn mit E-Mails oder Newslettern bombardieren darf. Ein No Go!

Mein Tipp: Die anderen Beiträge der Serie „Mit XING Kunden gewinnen“ finden Sie unter Marketing-XING.

Mehr Infos zum Autor
Burkhard Schneider ist seit Oktober 2003 Mitglied im Social-Business-Netzwerk XING (damals OpenBC). Er ist zwischen 2008 und 2015 offizieller XING-Trainer (powered by XING) gewesen und hat insgesamt 70 XING-Seminare in FrankfurtRheinMain gehalten. Unter „XING richtig nutzen“ hat er einen Leitfaden verfasst, der im Rahmen der BIEG-Leitfaden-Serie veröffentlicht wurde. In seiner Funktion als Vertriebsleiter der AUFSCHWUNG-Messe für Existenzgründung und junge Unternehmen und der EnergieEffizienz-Messe nutzt er XING auf vielfältige Weise.

2 Responses to XING Kunden gewinnen (16): Typische Fehler vermeiden

  1. Marcel Roll sagt:

    „E-Mail-Adressen der Kontakte ungefragt in eigenen Firmen-Newsletter aufnehmen“, ich hoffe hier handelt es sich um keine eigene Fehler, welche in der Vergangenheit getätigt wurden. Mich würde ein Beispiel zur Kontaktpflege sehr interessieren, denn was kann ich meinem Unternehmensberater auf Xing schicken? Potentielle Kunden?

  2. Hallo Herr Roll,

    ich habe zum Glück ein gutes XING-Seminar besucht, deshalb ist mir dieser Fehler nicht unterlaufen 🙂

    Wenn ich eine XING-Nachricht sende, wird per „i“ Punkt (bitte darauf klicken) darüber informiert, was erlaubt ist. Ich sehe kein Problem, meinem Unternehmensberater per XING-Nachricht Kundenempfehlungen auszusprechen, wenn es auch die Funktion „Empfehlen“ gibt.

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